Juve klopft wieder bei Mauro Icardi an – auch Cavani ein Thema?

08.12.2021 um 15:24 Uhr
von Tobias Krentscher
LaLiga-Experte
Seit Ronaldinhos Glanzzeit ein Anhänger des FC Barcelona. Schreibt seit 2010 über den spanischen Fußball. Gründer und Chefredakteur von Fussballeuropa.com.
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Foto: bestino / Shutterstock.com

Nach Informationen der Sporttageszeitung Tuttosport denken die Verantwortlichen der Bianconeri zum wiederholten Mal über Mauro Icardi nach. Der Argentinier war bereits zweimal das Objekt der Begierde.

2017 ließ Inter Mailand seinen damaligen Top-Torjäger nicht ziehen, 2018 stand eine Verpflichtung kurz bevor. Doch dann tat sich die Möglichkeit auf, Cristiano Ronaldo von Real Madrid zu verpflichten. Statt Icardi kam CR7 für 117 Millionen Euro zum Rekordmeister.

Icardi wechselte 2019 schließlich auf Leihbasis zu Paris Saint-Germain, wo er in seiner ersten Saison starke 20 Tore erzielte. PSG verpflichtete den Südamerikaner daraufhin für 50 Millionen Euro fix und stattete ihn mit einem Arbeitspapier bis 2024 aus. Mittlerweile stehen die Zeichen aber auf Trennung. PSG würde den Mittelstürmer bereits im Winter abgebeben, wenn die finanziellen Eckdaten passen.

Juventus Turin

Edinson Cavani bei United nur Joker hinter Cristiano Ronaldo

Eine Alternative zu Icardi soll laut Tuttosport Edinson Cavani (34) von Manchester United sein. Der uruguayische Nationalstürmer hat in der vergangenen Saison bewiesen, dass er noch nicht zum alten Eisen gehört. Wettbewerbsübergreifend 17 Tore und 6 Vorlagen stehen in seiner Bilanz.

Aktuell muss sich der uruguayische Nationalstürmer hinter Cristiano Ronaldo aber mit einer Joker-Rolle abfinden. Cavani will spielen und strebt daher einen Vereinswechsel an. Eine Vertragsverlängerung ist unwahrscheinlich. Ende Juni kommenden Jahres läuft sein Vertrag aus.

Dusan Vlahovic ist Juventus' Wunschlösung

Bevorzugte Option von Juve für die Neubesetzung der Mittelstürmer-Position ist Dusan Vlahovic (21), der für den AC Florenz in der laufenden Saison 15 Tore in 17 Partien erzielt hat. Eine Verlängerung seines 2023 auslaufenden Arbeitspapiers hat der Superstar bereits abgelehnt.

Die Fiorentina will ihren Top-Torjäger daher möglichst gewinnbringend verkaufen. Juve soll 50 Millionen Euro geboten haben. Diese Ablösesumme reicht aber nicht aus, um den Traditionsverein aus der Toskana zu überzeugen. Die Fiorentina soll 80 Millionen Euro fordern. Diese Summe ist nicht aus der Luft gegriffen, der ebenfalls interessierte FC Arsenal soll eine Offerte in dieser Größenordnung abgegeben haben.

Verwendete Quellen: Tuttosport
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