Juventus Turin :Juve-Matchwinner Hamza Rafia widmet Tor seiner Mutter

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Foto: HochZwei/Syndication / imago images
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Der FC Genua bot Juventus Turin im Viertelfinale der Coppa Italia lange Paroli. Der italienische Serienmeister musste enormen Kraftaufwand betreiben, um eine Runde weiter zu kommen.

Und das, obwohl die Alte Dame mit dem Blitztor von Dejan Kulusevski nach 84 Sekunden einen Start nach Maß hinlegte. Alvaro Morata erhöhte sogar auf 2:0 (23.), ehe der Berliner Lennart Czyborra (28.) und Filippo Melegoni (74.) den Ergebnis-Gleichstand herstellten.

Hintergrund

Zehn Minuten vor dem Ende der offiziellen Spielzeit brachte Andrea Pirlo mit Hamza Rafia einen jungen Wilden auf das Feld, der bisher nur den größten Juve-Experten bekannt war – und gleich seinen Anteil am Weiterkommen der Turiner hatte.

Der zuvor ebenfalls eingewechselte Cristiano Ronaldo schickte Morata links in den Strafraum, der auf Rafia querpasste, und dieser mit etwas Glück den Genua-Keeper überwinden konnte.

"Am Sonntag habe ich gegen Carrarese für Juventus U23 in der Serie C gespielt, heute bin ich hier und schieße ein entscheidendes Tor für Juve in der Coppa Italia", sagte der Tunesier nach Abpfiff etwas ungläubig gegenüber RAI SPORT.

Rafia kam im Sommer 2019 aus der Nachwuchsabteilung von Olympique Lyon nach Turin und stand bisher lediglich für Juves B-Mannschaft in der Verantwortung. "Dieses Tor widme ich natürlich meiner Mutter!", sagte der flexibel einsetzbare Mittelfeldspieler.

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