Juventus findet Alternative zu Wunsch-Neuzugang Sergej Milinkovic-Savic

19.10.2022 um 09:33 Uhr
von Tobias Krentscher
LaLiga-Redakteur
Schreibt seit 2010 über den spanischen Fußball. Gründer und Chefredakteur von Fussballeuropa.com.
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Sergej Milinkovic-Savic ist ein Transferziel von Juventus - Foto: / Getty Images
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Seit Jahren beißen sich die Kaderplaner von Juventus Turin an Claudio Lotito die Zähne aus. Der illustre Präsident von Lazio Rom ruft für seinen von Juve umworbenen Mittelfeldstar Sergej Milinkovic-Savic regelmäßig eine hohe Ablösesumme auf.

Zuletzt tönte Lotito, dass sich die Ablöse für Milinkovic-Savic angesichts von dessen hervorragendem Start in die neue Saison (vier Tore, sieben Vorlagen) von 100 auf 120 Millionen Euro erhöht habe.

Juve spekuliert Medienberichten zufolge auf eine deutlich günstigere Summe, da Milinkovic-Savics Vertrag 2024 ausläuft und die Biancocelesti im Sommer 2023 womöglich letztmals kräftig Kasse machen können.

Savic-Alternative: Sandi Lovric im Visier von Juve

Sollte Milinkovic-Savic trotzdem nicht zu haben sein, richten die Bianconeri nach Informationen von Tuttosport ihre Augen auf Sandi Lovric (24) von Udinese Calcio. Der dynamische Mittelfeldspieler war im Sommer ablösefrei vom FC Lugano nach Udine gewechselt. Mit den Friulani belegt er derzeit den 6. Tabellenplatz der Serie A. Sandi Lovrics Vertrag ist noch bis 2027 datiert.

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Sandi Lovric spielt für Udinese Calcio - Foto: insidefoto / imago images

Lovric begann seine Karriere einst bei Sturm Graz und landete 2019 in der Schweiz. Als Jugendnationalspieler war er stets für Österreich am Ball, entschied sich dann aber für eine Zukunft in der slowenischen Nationalmannschaft (24 Spiele, drei Tore).

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Juventus kann Verstärkung im Mittelfeld gebrauchen

Dass sich die Bianconeri nach einem Neuzugang für die Zentrale umschauen, verwundert nicht angesichts der aktuellen Lage des Rekordmeisters. Juve belegt nach zehn Spieltagen lediglich den achten Tabellenplatz der Serie A, die Champions League-Ränge sind bereits sechs Punkte entfernt, Tabellenführer SSC Neapel hat zehn Zähler Vorsprung.

Die Luft für Trainer Massimiliano Allegri wird allen Treueschwüren der Vereinsführung um Boss Andrea Agnelli zum Trotz immer dünner. Am Freitag muss im Heimspiel gegen Empoli (20:15 Uhr) ein Sieg her.

Verwendete Quellen: Tuttosport
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