Juventus Turin :Oliver Kahn erklärt: Gigi Buffon hätte sich vieles ersparen können

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Gigi Buffon musste in diesem Jahr bereits zwei große Enttäuschungen hinnehmen: Das Aus mit der Squadra Azzurra in den Playoffs gegen Schweden.

Am Mittwoch kam das unglückliche Ausscheiden im Champions-League-Viertelfinale in letzter Minute durch einen umstrittenen Elfmeter hinzu.

Beide Nackenschläge hätte Buffon vermeiden können, sagt Ex-Weltklasse-Keeper Oliver Kahn.

Der ehemalige Welttorhüter gegenüber der BILD: "Er hätte sich vieles ersparen können, das WM-Aus mit Italien oder die Ereignisse in Madrid am Mittwoch zum Beispiel."

Hintergrund


Doch Buffon sei "getrieben" von "neuen Rekorden" und "dem Traum, unbedingt die Champions League zu gewinnen", so Kahn.

Gianluigi Buffon hat alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt, nur die Champions League fehlt ihm noch.

Dreimal stand er im Endspiel, doch 2003 verlor er gegen den AC Mailand, 2015 gegen den FC Barcelona und 2017 gegen Real Madrid.

Nun das unglückliche Aus gegen die Königlichen. Buffon schimpfte über den Schiri, dieser habe kein Herz und sei ein Tier.

Der Keeper flog mit Rot vom Platz. Doch das ist kein Makel für Buffons Karriere, findet Kahn.

Der Ex-Nationalkeeper: "Gianluigi Buffons Karriere wird nicht an dieser roten Karte bewertet oder daran, dass er die Champions League nicht gewonnen hat."

Kahn lobt: "Er war Weltmeister, er war Welttorhüter. Das sind die Dinge, die zählen."