Juventus Turin

Paulo Dybala: Neuer Deal mit Juve in Gefahr?

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Foto: Marco Canoniero / Dreamstime.com

Paulo Dybalas aktueller Vertrag läuft am Saisonende aus. Mit sieben Millionen Euro Jahresgage ist der Argentinier hinter Matthijs de Ligt (bis zu 12 Millionen Euro inklusive Boni) der Spieler mit dem zweithöchsten Gehalt im Kader. Juve und Dybala sollen sich bereits vor Wochen auf eine Verlängerung bis 2026 und eine Gehaltserhöhung auf bis zu 10 Millionen Euro pro Jahr geeinigt haben.

In der italienischen Sportpresse wurde berichtet, dass der Deal offiziell gemacht werden soll, wenn Dybalas Berater Jorge Antun in Italien eintrifft. Der Spielervermittler ist mittlerweile aus Bella Italia wieder in Richtung Südamerika abgereist, ohne dass Dybala seine Unterschrift unter den Vertrag gesetzt hat.

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Laut Gazzetta dello Sport könnten bürokratische Probleme dafür gesorgt haben, dass die Vertragsunterschrift auf den Januar verschoben wird. Es wird aber auch darüber spekuliert, dass der Deal noch platzen könnte.

Allegri: "Es gab ein Treffen mit seinem Berater"

Massimiliano Allegri (54) gibt sich unwissend. "Ich habe mit dem Klub nicht über seinen Vertrag gesprochen", versicherte der Trainer von Juve im Vorfeld des Heimspiels gegen Cagliari Calcio am Dienstagabend (20:45 Uhr). Er wisse aber, dass es "vor ein paar Tagen ein Treffen mit seinem Berater gab."

Von den neuesten Entwicklungen wisse er allerdings nichts: "Ich denke, sie befinden sich noch immer im Gespräch und das ist meiner Meinung nach ganz normal. Schließlich handelt es sich um einen großen Vertrag", so der Übungsleiter.

Die Zeit im Vertragspoker drängt. Ab dem 1. Januar 2022 dürfen Dybala und sein Berater nicht nur offiziell mit anderen Vereinen über eine Zusammenarbeit ab dem Sommer 2022 verhandeln, La Joya ("das Juwel") könnte bereits bei einem anderen Verein unterschreiben.