Federico Cherubini schimpft :Wegen Cristiano Ronaldo: Juve-Boss kritisiert Manchester City und lobt United

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Sportdirektor Federico Cherubini kritisiert das Gebaren des aus Abu Dhabi finanzierten englischen Meisters. "Mit ihnen gab es nicht die richtigen Bedingungen", sagte der Manager gegenüber Tuttosport.

Manchester City war nicht bereit eine Ablösesumme für Cristiano Ronaldo zu zahlen und hoffte offenbar darauf, dass Juve den Weltfußballer ablösefrei ziehen lassen würde, um dessen hohes Gehalt von ein 31 Millionen Euro netto pro Jahr einzusparen.

Hintergrund

Manchester United hingegen bot den Bianconeri Geld für Ronaldo. "Manchester United hat sich anders verhalten", so Cherubini. "Wie ein Verein mit Tradition." United zahlte letztendlich 15 Mio. Ablöse für den Großverdiener.

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Juventus habe Ronaldo entgegen anderslautender Gerüchte nicht ziehen lassen wollen, versicherte Cherubini. Der Portugiese sei mit dem Wunsch nach einer Luftveränderung an den Verein herangetreten: "Wir konnten einen Spieler nicht zwingen, an einem Ort zu bleiben, an dem er sich selbst nicht mehr sah."

Cristiano Ronaldo fügt sich hervorragend ein – Juve verliert weiter

Den Abschied von Cristiano hat Juventus offenbar noch nicht richtig verkraftet. Nach drei Spielen belegt der Rekordmeister mit lediglich einem Zähler den 16. Tabellenplatz in der Serie A.

Zum Auftakt gab es immerhin noch ein 2:2-Unentschieden gegen Udinese Calcio – mit Cristiano Ronaldo als Joker. Die Spiele gegen Empoli und den SSC Neapel gingen beide verloren. Beide ohne Cristiano Ronaldo.

Bei Manchester United fügte sich Cristiano Ronaldo mit einem Doppelpack blendend ein. 4:1 stand es am Ende im Old Trafford gegen Newcastle United.

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