Sardar Azmoun soll kommen Verletzung von Federico Chiesa: Juve findet kostengünstige Alternative

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Federico Chiesa wird Juventus Turin wegen eines Kreuzbandrisses mindestens ein halbes Jahr fehlen. Die Alte Dame könnte sich den Ausfall der Offensivkraft zum Anlass nehmen, um auf dem Transfermarkt nachzulegen.

Gianluca Di Marzio nennt Sardar Azmoun von Zenit St. Petersburg als Objekt der Begierde. Der iranische Stürmer befindet sich im letzten Halbjahr seines Vertrags und ist aktuell unschlüssig, ob er verlängern oder den Klub verlassen soll. Für Azmoun wäre ein Juve-Wechsel definitiv die Chance seines Lebens.

Juventus Turin

Die sportliche Führung in Turin und Trainer Massimiliano Allegri sehen Azmoun aber nicht als direkten Chiesa-Ersatz. Man wolle stattdessen die Gelegenheit nutzen, aufgrund der Formschwankungen von Moise Kean und der ungewissen Zukunft von Alvaro Morata, an dem der FC Barcelona großes Interesse signalisiert, eine konstant stark performende Option zu installieren.

Azmoun, 27-jährig, spielt seit zwei Jahren in St. Petersburg und speiste seitdem 95 direkte Torbeteiligungen in 104 Pflichtspielen ein. Juve kann sich seiner Sache allerdings keineswegs sicher sein. Azmoun weckt außerdem Begehrlichkeiten in Deutschland und Frankreich.

Olympique Lyon erhöht Angebot für Sardar Azmoun

In der Ligue 1 wird vor allem Olympique Lyon als Abnehmer gehandelt. Der Traditionsklub soll Azmoun schon seit dem vergangenen Sommer intensiv verfolgen. Laut Foot Mercato hat OL ein Angebot über vier Millionen Euro für Azmoun abgegeben.

Lyon war mit seinem ersten Transferversuch in Russland abgeblitzt. Zenit hoffte, den Preis durch Mitbewerber Newcastle United in die Höhe treiben zu können. Die Magpies haben sich inzwischen aber aus dem Rennen verabschiedet. Für fünf Millionen Euro Ablöse soll Zenit bereit sein, Azmoun im Januar abzugeben.