Juventus Turin

Vorwürfe gegen Juve-Star Adrien Rabiot – Mutter teilt heftig aus

29.03.2022 um 11:22 Uhr
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Foto: Marco Canoniero / Dreamstime.com
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Die Erwartungen an Adrien Rabiot waren nach seinem 2019er-Wechsel zu Juventus Turin riesig. Immer konnte er diese nicht abdecken, häufig gab es teils heftige Kritik gegen den zentralen Mittelfeldspieler. Mutter und Beraterin Veronique Rabiot findet das ungerechtfertigt, und holt zum Rundumschlag aus.

"In Italien behauptet man, er sei nicht gut, aber es geht ihm nicht darum, jedes Spiel zu spielen. Das Ziel eines Fußballers ist es, die höchste Stufe zu erreichen, aber nicht jeder weiß, wie viele Opfer er bringen muss und was für ein stählerner Geist nötig ist, um dieses Leben zu meistern", legt Mama Rabiot bei Ouest-France los.

Und weiter: "Alle denken, sie seien überbezahlt, aber sie haben keine Ahnung. Im Moment geht es ihm bei Juventus gut, auch wenn italienische Journalisten wollen, dass Adrien geht. Aber gibt es Journalisten, die den Markt beherrschen?"

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Massimiliano Allegri setzt auf Adrien Rabiot

Verschiedenen Medienberichten zufolge hatte Juve im Januar mit dem Gedanken gerungen, Rabiot von der Gehaltsliste zu streichen. Ein Wechsel in die Premier League war daraufhin thematisiert worden. Ergeben hat sich allerdings nichts Konkretes. Rabiots Vertrag im Piemont läuft noch bis 2023, Massimiliano Allegri stellt den 26-Jährigen regelmäßig in der Startelf auf.

"Adrien hat nichts zu beweisen, er spielt Fußball und das ist seine Leidenschaft auf und neben dem Platz", so Veronique Rabiot. "Wenn er nicht spielt, möchte er ein diskretes Leben führen und keine Zeit damit verbringen, sich zu rechtfertigen."

Nach derzeitigem Stand gibt es also keinen Grund, weiter über Rabiots Zukunft zu spekulieren. Denis Zakaria wird aber demnächst wieder in den Spielbetrieb eingreifen. Konkurrent Weston McKennie fällt noch länger wegen eines Mittelfußbruchs aus.

Verwendete Quellen: Ouest-France

Adrien Rabiot: Hintergrund

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