"Heulsuse": Paulo Dybala von Ex-Skandal-Profi attackiert

24.03.2022 um 21:22 Uhr
von Kevin Richau
Redakteur
Berichtet seit 2021 für Fussballeuropa.com über den internationalen Fußball.
paulo dybala
Foto: bestino / Shutterstock.com

Der langjährige Spieler von West Ham United bekräftigt gegenüber der Corrierre dello Sport Dybalas fußballerische Qualitäten. "Es ist wahr, dass er ein technischer Anführer werden könnte." Auf der charakterlichen Ebene attestiert ihm Di Canio hingegen ein schlechtes Zeugnis.

"Wenn die Dinge gut laufen, dreht er in Spielen auf, aber wenn die Dinge schiefgehen, definiere ich ihn fast als große Heulsuse." Wegen dieser Schwäche würde der Italiener Paulo Dybala nicht in seinem Team haben wollen.

In Fragen des Charakters sollte Paolo Di Canio allerdings keine großen Töne spucken. In seiner aktiven Zeit fiel der einstige Stürmer durch wiederholte Undiszipliniertheiten auf. Im Trikot von Sheffield Wednesday hat er zum Beispiel einmal nach einer Rangelei einen Platzverweis erhalten. Unzufrieden mit der Entscheidung des Unparteiischen, stieß Di Canio den Schiedsrichter noch auf dem Platz zu Boden, was ihm eine Sperre von elf Spielen bescherte.

Darüber hinaus macht der bekennende Neofaschist keinen Hehl aus seiner Nähe zum Rechtsradikalismus. Er wurde bereits des Öfteren bei der Ausübung des "römischen Gruß" gefilmt, der dem Hitlergruß nicht unähnlich ist und eine Huldigung des früheren Diktators Benito Mussolini darstellt. Aufgrund seines "Duce"-Tattoos wurde Di Canio 2016 schließlich bei Sky als Experte hinausgeworfen.

Verwendete Quellen: thesun.co.uk