FC Bayern Kahn: Mane als Joker im Lewandowski-Poker

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Foto: AFP/SID/CHRISTOF STACHE

"Ich weiß, was das innerhalb einer Mannschaft auslösen kann, bei den anderen Spielern", sagte Vorstandschef Oliver Kahn bei der Vorstellung des 30-jährigen "Weltstars", der für drei Jahre unterschrieb.

"Die Spieler schauen ganz genau hin: Wen holt der Klub, welche Transfers sind möglich, habe ich die Möglichkeit, das Größte zu gewinnen im Vereinsfußball, die Champions League", führte Kahn aus. Dass es gelang, Mane in der Blüte seiner Karriere vom FC Liverpool zu holen, "strahlt natürlich nach innen auf die Mannschaft ab", betonte er.

Lewandowski, dessen Vertrag 2023 ausläuft, forciert seit Wochen einen Wechsel zum FC Barcelona. Gnabry zögert, das Angebot der Bayern anzunehmen, sein Arbeitspapier über 2023 hinaus auszudehnen. Sportvorstand Hasan Salihamidzic kündigte an, der Klub wolle noch im Sommer einen weiteren Vorstoß beim Nationalspieler machen.

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Zu Lewandowski sagte Kahn: "Wir freuen uns, wenn er am ersten Trainingstag auftaucht." Mit einem vorzeitigen Abschied des Polen beschäftige man sich "im Moment überhaupt nicht. Er hat einen Vertrag bis 2023, das ist immer wieder ganz wichtig zu erwähnen."

Mit Mane haben die Bayern, die zuvor Mittelfeldspieler Ryan Gravenberch und Rechtsverteidiger Noussair Mazraoui von Ajax Amsterdam verpflichtet hatten, ihre Transferaktivitäten noch nicht zwingend abgeschlossen. "Es ist kein Geheimnis: Wir beobachten weiterhin alles, was passiert", sagte Kahn: "Wir wissen ganz genau, wo wir Konkurrenz brauchen und Reizpunkte setzen müssen." Salihamidzic ergänzte: "Ideen hätten wir."