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Wohin zieht es den Leverkusener? :Kai Havertz: Keine Lust auf Bayern - Barça keine Option

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Foto: Marco Canoniero / Shutterstock.com
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Der FC Bayern nimmt in den Zukunftsplanungen von Kai Havertz offenbar nur eine Nebenrolle ein. Wie der KICKER von diversen Brancheninsidern in Erfahrung gebracht haben will, zieht es den siebenfachen Nationalspieler nicht zum deutschen Rekordchampion.

Sollte Havertz doch noch auf seinem Wechselwunsch beharren, seien die Bayern in diesem Sommer die einzige wirkliche Option, heißt es. Und doch erscheint der Abgang des erst 20-Jährigen als illusorisch.

Schließlich will Bayer Leverkusen trotz der aktuellen weltweiten Krise nicht von der Ablöseforderung abrücken, die weit über 100 Millionen Euro liegen soll. Kenner des Business sprechen von mindestens 130 Millionen.

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Foto: CosminIftode / Shutterstock.com

In Leverkusen sind die Verantwortlichen restlos davon überzeugt, mit Havertz auf dem Transfermarkt trotz der widrigen Umstände einen großen Wurf landen zu können.

"Wir haben mit Kai den besten deutschen Spieler der nächsten zehn Jahre", sagt in etwa Bayer-Sportchef Rudi Völler.

Am Ende könnte das Coronavirus sogar dazu führen, dass Havertz seinen bis 2022 datierten Vertrag vorzeitig um eine Saison verlängert.

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Foto: Paparazzofamily / Dreamstime.com

Dem KICKER zufolge würde ihm der Werksklub im Zuge dessen eine Ausstiegsklausel im "hohen zweistelligen Millionenbereich" einräumen.

Doch auch dann dürften die Bayern keinen Zuschlag erhalten.  Havertz soll die "Münchner Ellenbogengesellschaft, in der auch außerhalb des Platzes dauernd Positionierungskämpfe laufen, nicht als Wunschziel benannt haben", so der KICKER.

Angefragt wegen Havertz haben dem Magazin zufolge sämtliche europäische Spitzenklubs – mit einer Ausnahme: Barça.  Die finanziellen Rahmenbedingungen – sprich die hohe Ablösesumme – schrecken die Katalanen demnach ab.

Barcelona verfolge statt eines Kaufs von Havertz lieber die Rückkehr von Neymar, der 2017 für 222 Millionen Euro zu Paris Saint-Germain wechselte. Der Brasilianer wäre " obendrein besser zu vermarkten" als Kai Havertz.

Real Madrid habe ebenfalls kein konkretes Interesse, ein hochklassiger Mittelstürmer stehe eher auf dem Einkaufszettel. Juventus Turin habe ähnliche Beweggründe wie Barça und Real Madrid.

Die Premier League sei für Havertz uninteressant, da Manchester City aus der Königsklasse ausgeschlossen wurde, Tottenham, Chelsea und Manchester United keine Champions-League-Teilnahme garantieren könnten und Liverpool genügend Hochkaräter hätte und von der Spielweise nicht zum Deutschen passe.

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