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Bayern ziehen sich zurück :Kampf um Kai Havertz: Warum Chelsea die besseren Karten als Real Madrid hat

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Foto: Marco Canoniero / Shutterstock.com
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Coronabedingt werden in diesem Sommer nur wenige Blockbuster-Transfers erwartet. Vereinswechsel werden aber natürlich trotzdem stattfinden. Auch in der Premier League.

Die reichste Liga der Welt klotzte in den vergangenen Jahren auf dem Transfermarkt. Dieses Jahr werden kleinere Brötchen gebacken auf der Insel. Bisher mit einer Ausnahme: Der FC Chelsea klotzt.

Für Hakim Ziyech (Ajax Amsterdam, Deal wurde bereits im Winter vereinbart) und Timo Werner (RB Leipzig) hat Chelsea bereits 90 Millionen Euro Ablöse in die Hand genommen.

Und die nächsten Millionen sind bereits verplant. Kommen soll Kai Havertz. Nach Informationen der BILD hat der Leverkusener seinen Verein um  eine Freigabe für einen Wechsel in diesem Sommer gebeten.

Chelsea soll das Ziel des Ausnahmetalents sein. Die von Leverkusen aufgerufenen 100 Millionen Euro Ablöse sind aber selbst für die Blues und ihren Gönner Roman Abramowitsch nicht aus der Portokasse zahlbar. Corona lässt grüßen.

Eine mögliche Lösung: Chelsea zahlt 70 Millionen Euro im Sommer und weitere 30-40 Mio. in Form von Boni.

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Foto: Marco Canoniero / Shutterstock.com

Real Madrid interessiert sich ebenfalls für Kai Havertz, will und kann aber nach den 100 Millionen Euro Investment in Eden Hazard im vergangenen Sommer keinen weiteren Super-Deal abschließen. Die Königlichen bevorzugen daher eine Verpflichtung 2021.

Da möchte Kai Havertz aber dem Vernehmen nach nicht mitmachen. Der gebürtige Aachener will in diesem Sommer den nächsten Schritt machen. Daher führt sein Weg wohl eher an die Stamford Bridge als ins Estadio Santiago Bernabeu oder die Allianz-Arena.

Bayern zieht sich aus Poker um Kai Havertz zurück

Der FC Bayern München hat sich laut dem KICKER aus dem Havertz-Rennen zurückgezogen. Das Fachblatt schreibt, "unter Berücksichtigung möglichen Transfereinnahmen" sei ein Havertz-Kauf "in dieser Wechselperiode finanziell wohl eher nicht stemmbar."

Heißt: Auch wenn Thiago Alcantara (29) noch verkauft werden sollte - Liverpool und Manchester City sollen Interesse bekunden - wird Kai Havertz kein Thema mehr an der Säbener Straße.

In den nächsten zwei Wochen wird auf jeden Fall keine Entscheidung im Fall Havertz fallen. So lange befindet sich die Leverkusener Mannschaft noch im Urlaub. Erst nach den Ferien sollen Gespräche laufen.

"Es ist für keinen ein Geheimnis, dass es Interessenten gibt. Aber jetzt laden erstmal alle ihre Akkus auf, danach geht es in die Vorbereitung für die Europa League. Wir wollen alles tun, da erfolgreich zu sein", stellt Sportvorstand Rudi Völler klar.

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