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Nach 0:6-Debakel :Kein Handschlag mit Guardiola: Maurizio Sarri gibt Erklärung

  • Fabian Biastoch Montag, 11.02.2019

Bahnt sich ein neuer Trainerstreit in der Premier League an? Nein, sagt Maurizio Sarri nach seinem Nicht-Handschlag mit Pep Guardiola.

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Mit dem Schlusspfiff war der Italiener in die Kabine gestürmt. Zu wütend war er über die peinliche 0:6-Pleite seines FC Chelsea bei Manchester City.

Die Hand des Katalanen schüttelte er da auch nicht mehr.

Aber der Nicht-Handschlag war kein Affront gegen Pep Guardiola. Ganz im Gegenteil, wie Maurizio Sarri in der anschließenden Pressekonferenz beteuerte.

"Ich habe ihn einfach nicht gesehen. Ich wollte einfach nur in die Kabine und habe kein Problem mit ihm. Nachher werde ich noch einmal mit ihm reden – so, wie es üblich ist."

Stattdessen schüttelte Guardiola die Hand von Chelsea-Assistent Gianfranco Zola.

"Ich habe kurz mit ihm gesprochen", sagte der Coach von City, "Sarri hat mich einfach nicht gesehen. Aber ein Problem gibt es deswegen nicht. Ich habe eine sehr gute Beziehung zu ihm."

Und Guardiola äußerte sich auch zum Langzeitprojekt des ehemaligen Neapel-Trainers bei den Blues.

"Ich kann sehen, was er vorhat. Aber das braucht Zeit und sie wollen es schaffen, an der Stanford Bridge haben sie uns schließlich geschlagen", erinnerte Guardiola an die Hinspielpleite gegen Chelsea.

Sarri soll mit Chelsea weg vom Defensiv-Fußball hinzu einer attraktiveren Spielweise. Die höchste Liga-Niederlage seit 1991 sollte aber sicher nicht darunterfallen…

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