FC Barcelona :Kevin-Prince Boateng sorgt für Verärgerung bei Barça

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Nach dem Sieg gegen Betis Sevilla hatten die daheimgebliebenen Spieler vom FC Barcelona frei. Ärger gab es aber dennoch um Kevin-Prince Boateng.

Denn trotz der freien Tage, bat Coach Ernesto Valverde noch einmal zu einem Training am Montag und Dienstag.

Die Einheiten hatte der Ex-Frankfurter aber lieber nicht besucht. Das stieß den Bossen bei den Katalanen laut AS nun bitter auf.

Neben Kevin-Prince Boateng erschienen auch Malcolm, Gerard Piqué und Clement Lenglet nicht.

Hintergrund


Letztgenannten wurde jedoch verziehen, da sie beim 4:1-Sieg gegen Sevilla durchgespielt hatten. Die anderen beiden kamen gegen Betis gar nicht zum Einsatz, sondern saßen 90 Minuten lang auf der Bank.

Überhaupt stand der DFB-Pokalsieger von 2018 erst sechsmal im Kader des FC Barcelona, durfte auch nur in zwei Spielen ran – keines ging für ihn dabei über die volle Distanz.

Auch Valverde, der gegen eine Ausleihe Boatengs war, zählte ihn bereits an: "Er muss arbeiten, um seine Lage zu verändern."

Der 55-jährige Trainer dürfte nun ein Argument mehr haben, die Kaufoption für den 32-Jährigen im Sommer nicht zu ziehen.

Dabei sprach einiges dafür, nachdem unter anderem Sportdirektor Eric Abidal den "starken Charakter" des Deutsch-Ghanaers pries.

So wird Boateng im Sommer wohl zu Sassuolo in die Serie A zurückkehren.