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Liverpool :Klopp-Berater verrät: Liverpool-Deal wäre fast gescheitert

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Foto: lev radin / Shutterstock.com
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Die Erfolgsehe zwischen dem FC Liverpool und Jürgen Klopp (52) wäre beinahe nicht zustanden gekommen.

"Beim ersten Angebot habe ich gedacht, dass wir keinen Deal hinbekommen", erinnerte sich der Berater des 52-Jährigen bei SPORT1.

"Jürgen hatte dann in der Zeit mit seinen Co-Trainern telefoniert. Und alle so: 'Ey Liverpool, das wäre schon geil.' Und während einer strategischen Pause in den Gesprächen mit den Eigentürmern sah ich auf meinem Handy die SMS von Jürgen: 'Verbock‘s nicht. Wir wollen jetzt da alle hin!'"

Dass das Engagement von Jürgen Klopp richtig war, zeigen die im Schnitt 2,06 Punkte pro Partie und der Titel in der Champions League 2019 sowie dem Erfolg bei der Klub-WM im Dezember. Zudem liegt der FC Liverpool mit Klopp auf Meisterkurs in der Premier League – es wäre der erste Titel in der nationalen Liga seit 1990.

Dabei ist Klopp mit den Reds noch nicht am Ende. Sein Vertrag wurde kurz vor Weihnachten bis 2024 verlängert. Ein wichtiges Indiz für die Führungsspieler, so Marc Kosicke weiter.

"Er war jetzt nicht so unerfolgreich, da macht es schon Sinn für den Verein, das ganze Thema möglichst schnell festzumachen. Jürgen liebt diesen Verein und ich wüsste momentan nicht, was besser zu ihm passen würde. Und er weiß es auch nicht."

Auch wenn man nie weiß, was in Zukunft passieren könnte, ist sich Kosicke sicher, dass Klopp noch lange in Liverpool sein wird.

"Jetzt haben alle Ruhe, jetzt braucht keiner anfragen, ob Jürgen eventuell wechseln würde. Am Ende ist er vielleicht neun Jahre in Liverpool gewesen, das ist natürlich ein Brett (…). Im Moment sieht es nicht danach aus, dass er den Vertrag nicht erfüllen sollte. Aber das Leben ist dynamisch und wer weiß, was noch so passiert", ergänzte der Berater.

Anders ist da die Situation bei Julian Nagelsmann, den Kosicke ebenfalls vertritt.

"Es haben sich schon große Klubs nach ihm erkundet. Aber er ist so jung. Wenn Julian bis 50 Trainer ist, dann hat er jetzt noch 18 Jahre. Da wird sicher noch der eine oder andere gute Verein außerhalb von Leipzig kommen. Nichtsdestotrotz ist es jetzt genau der richtige Verein zum richtigen Zeitpunkt", betonte der Berater des heutigen RB-Chefcoachs.

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