Champions League :Klopp froh: Endlich mal Barça und nicht wieder Real


Jürgen Klopp (51) muss in der Champions League endlich mal nicht gegen Real Madrid, sondern trifft auf den FC Barcelona. Die Vorfreude ist bereits groß.

  • Fabian BiastochFreitag, 26.04.2019
Foto: Oleksandr Osipov / Shutterstock.com
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Für Jürgen Klopp ist das Duell im Champions-League-Halbfinale gegen den FC Barcelona eine besondere Herausforderung, aber auch eine gelungene Abwechslung.

Für den Trainer des FC Liverpool sei es wichtig, mal nicht gegen Real Madrid spielen zu müssen.

"Gegen Real habe ich ja schon sehr oft gespielt, aber noch nie in Barcelona", erklärte der frühere Dortmunder Coach bei DAZN. "Man will mal gucken, was geht."

Der Vorteil bei einem Duell im Camp Nou: "Du bist nie Favorit. Mit der Rolle umzugehen, vielleicht Dinge anders zu machen als andere, das ist reizvoll. Auch wenn ich mir darüber noch keine konkreten Gedanken gemacht habe", verriet Jürgen Klopp weiter.

Das Hinspiel steigt am 1. Mai bei den Katalanen, die im Viertelfinale Manchester United ausgeschaltet haben.

In der Woche darauf empfängt Liverpool, die in der Runde zuvor Porto besiegten, den FC Barcelona dann zum Rückspiel in Anfield.

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Besondere Ehrfurcht vor dem Camp Nou habe Klopp aber nicht. Dank eines Ausflugs 2016, als sich die Reds das 4:0 von Lionel Messi und Co. gegen Borussia Mönchengladbach in der Vorrunde angeschaut haben.

"Allein gesehen zu haben, dass das auch nur ein Stadion und kein Tempel ist, das war sicher wichtig."

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Neben Tottenham und Liverpool, die beide im Halbfinale der Champions League stehen, befinden sich mit dem FC Chelsea (gegen Eintracht Frankfurt) und dem FC Arsenal noch zwei weitere englische Teams im Halbfinale der Europa League.

Dieser Erfolg sei kein Zufall, betonte Klopp: "Allgemein sind gerade ein paar große Vereine am Umschichten. Real hat Cristiano abgegeben, die Bayern sind im Umbruch. Das wird bei anderen Vereinen demnächst auch so sein. In England haben die Top-4 aber gerade eine sehr gute Altersstruktur. Und natürlich gibt es auch ein paar andere Gründe, warum hier in England gerade viele gute Fußballer rumlaufen."

Ein Persilschein für Erfolge in den kommenden Jahren sei das aber nicht, warnte der 51-Jährige:

"Der englische Fußball ist gerade sehr gut, das Nationalteam auch, die Top-6 sind alle sehr gut - aber das ist nie eine Garantie für die Zukunft. Man hat da jetzt keine Zehnerkarte gebucht."

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