Chelsea :"Kommst du ins Grübeln": Timo Werner erläutert Absage an Jürgen Klopp

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Mitte Juni hatte Timo Werner seine Unterschrift unter einen verpflichtenden Arbeitsvertrag mit dem FC Chelsea gesetzt. Eine Vielzahl an Klubs hatte sich zum damaligen Zeitpunkt Hoffnung auf eine Zusammenarbeit mit dem deutschen Star-Angreifer gemacht. Dem Reichtum an Bewerbern gehörte auch der FC Liverpool an.

"Wenn er dich für seine Mannschaft haben will, kommst du natürlich ins Grübeln", erklärt Werner, in der BAMS, dass er sich von den Bemühungen, die Jürgen Klopp angestellt hat, geschmeichelt fühlte.

Und weiter: "In den vergangenen Monaten habe ich mir auch über einige andere interessierte Klubs Gedanken gemacht. Am Ende habe ich mich aber voller Überzeugung für Chelsea entschieden, weil ich denke, dass es für mich der beste Schritt ist."

Im direkten Duell mit den Blues hatten Werner und Co. am Sonntagabend mit 0:2 das Nachsehen. Chelsea steht nach einem Sieg und einer Niederlage auf Platz 10. Die Ambitionen sind groß im blauen Teil Londons, die Hoffnungen auf einen Titel aber der Realität angepasst.

Hintergrund


"Wir müssen so ehrlich zu uns sein und sagen, dass wir diese Saison wahrscheinlich noch nicht die Premiere League oder die Champions League gewinnen", sagt Werner. Wenn es trotzdem mit einem Titel klappe, sei es umso schöner. Dies seien allerdings nicht die Erwartungen innerhalb des Klubs: "Auch bei unserem Projekt Chelsea wollen wir uns Schritt für Schritt entwickeln, um nach jeder Saison größere Titelchancen zu haben."

Angesichts der investierten Transfersumme von rund 223 Millionen Euro wird sich im Saisonverlauf allerdings erst zeigen müssen, wie lange die Klubführung bei ausbleibendem sportlichen Erfolg tatsächlich die Füße stillhält.

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Foto: Vlad1988 / Shutterstock.com

Timo Werner will Mo Salah und Sadio Mane nacheifern

Die Entscheidung pro Chelsea traf Werner am Ende, weil er an der Stamford Bridge bessere Möglichkeiten sah, Stammspieler zu sein. Werner vergleicht seine Situation mit der von Sadio Mane oder Mohamed Salah, die vor Jahren nach Liverpool gewechselt waren und dort ähnliche Gegebenheiten vorgefunden hatten.

Werner betont: "Auch sie sind dahin gegangen, um sich dahin zu entwickeln, die Premier League sowie die Champions League gewinnen zu können. An diesem Punkt war ich nun auch, und eine solche Entwicklung wünsche ich mir natürlich."

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