Juventus Turin :Kommt Cristiano Ronaldo? PSG-Manager heizt Spekulationen an

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Foto: sbonsi / Shutterstock.com

Als unlängst zum wiederholten Male Mutmaßungen über einen potenziellen Transfer von Cristiano Ronaldo zu Paris Saint-Germain zirkulierten, wurde wohl mancher aus der Fangemeinde bei Juventus Turin unruhig.

Cristiano Ronaldo ist schließlich die personifizierte Torgefahr. 71 Treffer in 94 Spielen markierte der fünfmalige Weltfußballer seit seiner Ankunft im Piemont 2018. Zufrieden soll er bei Juve aber nicht mehr komplett sein, der Titel in der Serie A reicht CR7 nicht.  Er strebt nach seiner sechsten Champions-League-Trophäe.

Juventus Turin scheiterte jedoch zunächst an Ajax Amsterdam, dann an Olympique Lyon jeweils früh in der K.O.-Runde. Ein No-Go für Cristiano Ronaldo, der im vergangenen Sommer angeblich neidisch zu PSG blickte, nachdem die Franzosen ins Champions-League-Finale eingezogen waren.

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Cristiano Ronaldo als Ersatz für Mbappe zu PSG?

PSG soll Cristiano Ronaldo ins Visier nehmen - auch als möglichen Ersatz für den abwanderungswilligen Kylian Mbappe (21, Vertrag bis 2022, Real Madrid zeigt großes Interesse). Ausschließen will Sportdirektor Leonardo eine Cristiano-Verpflichtung nicht.

"In der heutigen Fußballwelt weiß man nie, was passieren wird. Vielleicht wacht Ronaldo morgen auf und wünscht sich, dass er woanders spielt", erklärt der brasilianische Manager beim vereinseigenen TV-Kanal.

Hintergrund


"Wer Cristiano Ronaldo kaufen kann? PSG ist in diesem Kreis"

An den finanziellen Ressourcen, das stellt Leonardo klar, würde ein Transfer jedenfalls nicht scheitern: "Wer ihn kaufen kann? Das betrifft nur einen kleinen Kreis. PSG ist in diesem Kreis. Es geht immer um Möglichkeiten, bestimmte Situationen."

Dass sich der aus Katar finanzierte Großklub hinsichtlich der Ronaldo-Gerüchte aus dem Fenster lehnt, kommt nicht wirklich überraschend. In der Branche wird aktuell allerdings nicht davon ausgegangen, dass der Superstar Juve vor Ablauf seines Vertrags 2022 verlässt.

"Wir müssen uns in den Transferperioden auf alles einstellen. Wir haben Prioritäten und führen unsere Listen, aber es kann immer etwas Unvorhersehbares passieren", fügt Leonardo an.