Champions League :Königsklassen-Reform: UEFA-Boss lässt Gipfel platzen


Die UEFA vertagt das geplante Treffen zur Reform der Champions League. Einen Ersatztermin gibt es nicht. Es sei verfrüht für den Gipfel, sagt UEFA-Boss Aleksander Ceferin

  • Fabian BiastochFreitag, 16.08.2019
Foto: Marcin Kadziolka / Shutterstock.com
Anzeige

Im Streit um die geplante Reform der Champions League hat UEFA-Boss Aleksander Ceferin für Verärgerung bei den europäischen Vereinen gesorgt.

Der Chef des europäischen Kontinentalverbandes habe ein für den 11. September geplantes Treffen ohne Ersatz abgesagt.

Laut der Nachrichtenagentur AFP habe er dem Chef der Europäischen Klub-Vereinigung ECA, Andrea Agnelli, und Lars-Christer Olsson, Chef des Verbundes von 36 europäischen Profiligen, schriftlich mitgeteilt, dass er "beschlossen" habe, den Termin platzen zu lassen.

"Wir sind derzeit dabei, Feedback von unseren nationalen Verbänden zu sammeln, und - allgemeiner gesagt - denke ich, dass eine neue Diskussion jetzt verfrüht wäre, da wir Feedback und Vorschläge von verschiedenen Parteien analysieren müssen", schrieb Ceferin weiter.

Er gehe zudem nicht davon aus, noch "in diesem Jahr eine Entscheidung zu treffen".

Die Klubvereinigung ECA hatte vorgeschlagen, die Champions League zu einer eigenständigen Liga mit Auf- und Abstiegen umzuwandeln. Dafür erntete sie vor allem aus der Bundesliga und der Premier League heftige Kritik.

Video zum Thema

In Italien äußerte sich nur Juventus Turin, der Verein von ECA-Chef Agnelli, positiv. In Spanien fiel der Widerstand dagegen geringer aus – zumindest bei den großen Klubs Real Madrid und Barcelona.

Folge uns auf Instagram, Facebook oder YouTube und check unsere App!

Anzeige