Champions League :Königsklassen-Reform: Weniger Teilnehmer aus den Top-Ligen?

Foto: Ververidis Vasilis / Shutterstock.com
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Wer qualifiziert sich zukünftig für die Champions League? Diese Frage ist heiß umkämpft.

Die Vereinigung der Europäischen Fußballligen hat einen Vorschlag ausgearbeitet, der den deutschen, italienischen, englischen und spanischen Klubs künftig einen Startplatz in der Königsklasse kosten könnte.

Demnach würden die Startplätze in der Champions League weiterhin über die Platzierungen in der nationalen Liga vergeben.

Die Klubvereinigung ECA hatte vorgeschlagen, dass die Resultate aus der Champions-League-Vorsaison darüber entscheiden könnten.

Was sich nicht so gravierend anhört, könnte aber sehr gravierend enden. Denn die fünf besten Nationen hätten für ihre Ligen nur noch drei Startplätze. Bisher haben die vier besten Nationen (aktuell: Spanien, England, Italien, Deutschland) vier feste Plätze.

Ein weiterer Teilnehmer könnte dann nur über die Playoffs dazukommen. Zudem sollen die besten Fünf in allen Wettbewerben mit der gleichen Anzahl an Startern vertreten sein.

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Außerdem ist die Verteilung der Prämien ein großes Thema. Diese soll zugunsten der Europa League und der Europa League 2 (ab 2021) verbessert werden. Erfolge aus der Vergangenheit sollen dann keinen Einfluss mehr auf die Geldverteilung haben.

Die ECA unter Führung von Juventus Turins Boss Andrea Agnelli hatte vorgeschlagen, dass erfolgreiche Vereine wie Real Madrid, der FC Liverpool, Bayern München und eben die Alte Dame automatisch in der Champions League starten dürfen.

Zudem soll es mehr Gruppenspiele und Spiele an Wochenende geben. Vor allem letzteres ist der Ligavereinigung ein Dorn im Auge.

Wann die Reform der Europapokale beschlossen werden soll, ist offener denn je.

Mehrere Treffen sind bereits abgesagt oder verschoben worden. Nun soll es laut DPA eine Entscheidung nach der Europameisterschaft im kommenden Sommer geben.

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