Doch keine staatliche Hilfe :Kurzarbeit-Skandal: FC Liverpool mit Kehrtwende

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Foto: MDI / Shutterstock.com

Eigentlich plante der FC Liverpool, seine Mitarbeiter in Kurzarbeit zu schicken und staatliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Nach einem donnernden Shitstorm, der auf den Champions-League-Sieger und Tabellenführer der Premier League niederprasselte, ruderte dieser inzwischen zurück.

Auf der Internetpräsenz veröffentlichte Liverpool einen an die Fans gerichteten Brief. "Wir glauben, dass wir letzte Woche zu dem falschen Schluss gekommen sind. Das tut uns wirklich leid", wird Manager Peter Moore zitiert.

Absicht sei gewesen, sicherzustellen, dass die Belegschaft so gut es geht vor Entlassung und/oder Verdienstausfall geschützt werde. Moore wolle sich nun aufmachen, um alternative Methoden zu finden, während keine Fußballspiele stattfinden.

Hintergrund


Gleichzeitig warnt Moore vor "nie dagewesenen" Verlusten für den FC Liverpool. Diese würden auch eintreten, obwohl sich der LFC vor der Coronakrise in einer gesunden Position befand: "Unsere Einnahmen sind weggefallen, während unsere Ausgaben bleiben."

Kritik übten im Zuge dessen nicht nur Fans, sondern auch ehemalige Spieler wie Didi Hamann, Jamie Carragher ("Armseliger LFC") oder Stan Collymore.

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