Real Madrid, Barça und Co. :Worst Case: LaLiga droht Verlust von 957 Millionen

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Corona hält die Welt im Würgegriff. Auch der Fußball steht still. In der Primera Division pausiert der Spielbetrieb auf unbestimmte Zeit.

Die Klubs hoffen, dass die Saison im Mai oder Juni wieder Fahrt aufnimmt.  Die finanziellen Sorgen sind bereits jetzt groß.  Und sie drohen noch viel größer zu werden.

Durch die Pause gehen LaLiga laut MARCA mindestens 156 Millionen Euro verloren, sollte die Saison mit Zuschauern zu Ende  gespielt werden können.

Sollte die Spielzeit 2019/2020 mit Geisterspielen beendet werden, wächst der Verlust bereits auf 303 Millionen Euro an.

Das Worst-Case-Szenario: Die Saison wird abgebrochen. In diesem Fall würde ein Fehlbetrag von 956 Millionen Euro zustande kommen.

Einige Vereine haben ihre Mitarbeiter bereits jetzt Kurzarbeit geschickt. Die Profis von Atletico Madrid und Barça verzichten auf 70 Prozent ihres Gehalts, um ihre Klubs und deren Personal zu unterstützen.

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Spanien ist nach Italien am schwersten von der Corona-Pandemie betroffen. Zuletzt gab es mehr als 900 Tote innerhalb von 24 Stunden.  Die Gesamtzahl der Todesfälle in Spanien liegt bei mehr als 10.000. Das gaben die Behörden am Donnerstag bekannt.

Barça-Stürmer Luis Suarez beschwerte sich indes in einem Interview über Medienberichte, die den Stars des FC Barcelona vorgeworfen hatten, sich gegen eine Gehaltsreduzierung zu stellen.

Dies entspreche nicht der Wahrheit, so der uruguayische Nationalstürmer gegenüber SPORT 890: "Das tut weh, weil wir die ersten waren, die eine Vereinbarung erzielen wollten. Wir sind uns bewusst, was weltweit passiert."

Mannschaftskapitän Lionel Messi hatte sich zuvor bereits gegen Unterstellungen gewehrt, die Mannschaft wolle auf ihr Gehalt nicht verzichten.

Luis Suarez schiebt nun nach: "Wir wollten die beste Lösung für den Verein finden, es  ging nicht um unseren Vorteil. Es  ging darum den anderen zu helfen, die eine schwere Zeit durchmachen." Niemand habe eine Gehaltsreduzierung abgelehnt.