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Champions League :Leonardo Bonucci fordert den Titel, Sarri adelt Cristiano Ronaldo

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Foto: Christian Bertrand / Shutterstock.com
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Juventus Turin muss endlich den Champions-League-Titel gewinnen - nach zuletzt zwei Finalniederlagen (2015 gegen Barcelona, 2017 gegen Real Madrid), fordert Leonardo Bonucci.

"Wir sind hier, um die Ziellinie zu erreichen. Das ist für uns Anreiz und Verantwortung zugleich", stellte der 32-Jährige vor dem Achtelfinalhinspiel bei Olympique Lyon klar.

"Das ist eine andere Phase der Saison, jetzt gilt es - und wir begegnen dem mit großer Vorfreude. Wir wollen in jedem Wettbewerb bis zum Ende gehen und können das auch. Wenn es darauf ankommt, sind wir immer da."

Leonardo Bonucci, seit kurzem in der Abwehr wieder mit dem von einem Kreuzbandriss genesenen Giorgio Chiellini vereint, sieht eine Weiterentwicklung bei Juventus Turin.

"Wir verbessern uns damit als Team kontinuierlich, was auch an der inzwischen verbesserten Kommunikation mit Matthijs de Ligt festzumachen ist. Das in Verbindung mit kontinuierlichem Training hilft uns dabei, uns immer weiter zu verbessern", erklärte der erfahrene Spieler.

Daneben helfen offensiv die Tore von Gonzalo Higuain, Paulo Dybala und Cristiano Ronaldo. Der Portugiese hat bereits 21 Treffer in ebenso vielen Serie-A-Spielen erzielt.

"Cristiano ist ein Spieler, der auf der gesamten Welt geschätzt und respektiert wird", betonte Trainer Maurizio Sarri.

"Seine Statistiken allein reichen schon, um ausreichend über seine Form zu sprechen. Er ist ein packender, mitreißender Spieler – und ist aktuell sowohl physisch als auch mental voll auf der Höhe."

Der Trainer von Juventus sprach auch über das Coronavirus – einen Ausbruch gab es schließlich auch in der Region um Turin. Dennoch sind einige Fans mit nach Lyon gereist, was französischen Behörden nicht sonderlich gefiel.

"In Italien haben wir schon 3500 Tests gemacht und deswegen auch mehr positive Ergebnisse bekommen", rechnet Sarri vor.

"In Frankreich hat es dagegen nur um die 300 Tests gegeben – weswegen der Durchschnitt der positiv getesteten Personen offenkundig unter dem von Italien liegt."

Und weiter: "Wenn man also auch hier mehr Tests vollzogen hätte, hätte man wahrscheinlich genauso viele positive Ergebnisse erzielt wie wir. Deswegen haben unsere Fans jedes Recht, mit uns nach Lyon zu kommen und dabei zu sein."

Die Krankheit sei daher ein "europäisches und globales Problem, kein italienisches".

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