Paris Saint-Germain :Leonardo klärt auf: Das lief mit Lionel Messi und Max Allegri

lionel messi 2016 41
Foto: Mjsegovia / Dreamstime.com

Es vergeht fast keine Woche, in der Thomas Tuchel nicht als Trainer infrage gestellt wird. Gemutmaßt wurde unter anderem, dass der aktuell vereinslose Massimiliano Allegri den im Anschluss an Tuchels Entlassung freiwerdenden Posten übernehmen könnte. Leonardo schickt jene Meldungen ins Reich der Fabeln.

Tuchel habe etwas Fantastisches erreicht und man nehme sich jetzt Zeit, um nachzudenken, eröffnet Leonardo bei CANAL+. Tuchels Vertrag an der Seine ist nur noch bis Ende Juni kommenden Jahres gültig. Kontakt mit einem anderen Trainer habe Leonardo indes nie aufgenommen, versichert der Kaderplaner von Paris Saint-Germain.

"Auch nicht mit Allegri. Ich kann auch sagen, dass wir keine Spieler unter Vertrag genommen haben, ohne dass Tuchel seine Zustimmung gegeben hat", versucht Leonardo wohl auch die Wogen zu glätten. In Frankreich wurden schon öfters über ein zerrüttetes Verhältnis zwischen Tuchel und Leonardo berichtet.

Das Thema Lionel Messi kommt ebenfalls zur Sprache. PSG habe darüber nachgedacht, sagt Leonardo, der gleichwohl auf die Schwierigkeiten mit dem Financial Fairplay hinweist. "Aber als wir hörten, dass Messi auf dem Markt ist, hat uns das schon in Versuchung gebracht", sagt der Manager.

Hintergrund


Inzwischen hat sich Messi allerdings zum FC Barcelona bekannt. Der Superstar wird mindestens bis Vertragsende 2021 bei seinem Herzensklub bleiben. Große Sprünge dürfen von PSG auf dem Corona-Transfermarkt indes nicht erwartet werden.

Das liegt unter anderem an der festen Verpflichtung von Mauro Icardi, der für 63 Millionen Euro exklusive sieben Millionen Euro Boni kam. "Das Problem ist nun, dass alle Vereine verkaufen müssen, bevor sie kaufen können, und bei PSG ist das nicht anders. Aber es ist schwierig, weil niemand kauft", erläutert Leonardo.