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Leverkusen :Transfer geplatzt: Kevin Kampl kann nicht nach China - und jetzt?

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Foto: Vlad1988 / Shutterstock.com
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Seit Roger Schmidt vor einigen Wochen bei Beijing Guoan unterschrieben hat, sollte ihm Kevin Kampl folgen. Doch aus dem Transfer wird nichts.

"Kevin Kampl wird nicht nach China wechseln. Der Transfer ist geplatzt", sagte Bayer-Sportchef Rudi Völler am Freitag der BILD.

Auch die Chinesen bestätigten das "bedauerliche" Ende der Verhandlungen, bei denen "unvereinbare Differenzen" herrschten.

Laut KICKER soll es sich dabei um die Zahlung der Ablöse gehandelt haben. Die Höhe (27 Millionen Euro) sei unstrittig gewesen, doch die Chinesen wollten "kreative" Lösungen bei der Überweisung.

Hintergrund: Ab einem Transferdefizit von sechs Millionen Euro muss der Verein eine Strafsteuer in Höhe der Ablösesumme an den Verband entrichten. Damit hätte Beijing Guoan das Doppelte zahlen müssen.

Was nun aus dem eigentlich noch bis 2020 gebundenen Kampl wird ist offen. Zu Testspielen reiste er nicht mit.

Er wird sich wohl oder übel einen anderen Verein suchen müssen, denn er machte bereits vor Wochen klar, Leverkusen "auf jeden Fall" verlassen zu wollen.

"Das ist Fakt", betonte der 26-Jähige. Sportchef Rudi Völler sagte damals, dass es auch noch andere Anfragen für den Mittelfeldspieler gebe.

Leverkusen hat in diesem Sommer durch die Transfers von Hakan Calhanoglu (AC Mailand), Ömer Toprak (Borussia Dortmund) und Kyriakos Papadopoulos (Hamburger SV) bereits über 40 Millionen Euro eingenommen.

Am Donnerstag hatte Leverkusen für rund 15 Millionen Euro Sven Bender vom BVB verpflichtet.

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