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FC Barcelona :Messi, Arthur, Lautaro und Co.: Barça-Boss bezieht Stellung

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Foto: Jose Breton- Pics Action / Shutterstock.com
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Um die Zukunft von Lionel Messi (33) gab es zuletzt wieder Spekulationen. CADENA SER zufolge soll der sechsfache Weltfußballer genervt von den Bossen sein, die Affären der vergangenen Monate hätten Spuren hinterlassen.

Angeblich denkt Messi ernsthaft über einen Vereinswechsel im Sommer 2021 nach. Dann endet sein aktuelles Arbeitspapier.  Barça-Präsident Josep Maria Bartomeu ist jedoch zuversichtlich, dass der Superstar den Katalanen erhalten bleibt.

"Ich habe keinen Zweifel, dass Messi bei Barça bleiben wird"

"Ich habe keinen Zweifel, dass Messi bei Barça bleiben wird", sagte Bartomeu gemäß der Sporttageszeitung SPORT. "Wir beschäftigen uns nicht gerne mit diesen Dingen, aber es ist offensichtlich, dass wir verpflichtet sind, seinen Vertrag zu verlängern, denn er ist der beste Spieler in der Geschichte des Fußballs. Er hat noch viele Jahre vor sich."

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Foto: Christian Bertrand / Shutterstock.com

Einen Seitenhieb hatte der Boss des Barça-Präsidiums für den Ursprung der Spekulationen übrig. "Solche Berichte kommen immer von CADENA SER", so Bartomeu in Richtung des Radiosenders.

Dem Bericht des Senders schenkt Bartomeu wenig Beachtung. "Leo hat oft gesagt, dass er bei Barça in Rente gehen will. Ich habe keine Zweifel daran, dass es so kommen wird. Nicht unter mir, sondern unter einem anderen Präsidenten."

Bartomeu ist in seiner letzten Amtszeit. 2021 wird ein neues Präsidium gewählt. Unter anderem Ex-Barça-Präsident Joan Laporta und Victor Font wollen antreten. Bartomeu und Co. hatten im Winter Ernesto Valverde (56) vor die Türe gesetzt und versucht, Xavi Hernandez zum neuen Cheftrainer zu machen. Vergeblich.

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Foto: Efecreata Photography / Shutterstock.com

Xavi sagte ab. Er wolle noch lernen als Cheftrainer bei Al Sadd, teilte er mit. Die Wahrheit ist aber auch: Xavi würde am liebsten in ein neues Barça-Projekt einsteigen - nach den Präsidentschaftswahlen.

Bartomeu versichert: Quique Setien bleibt Barça-Coach

Nach der Xavi-Absage wurde Quique Setien (61) als neuer Chefcoach installiert. Nach den Patzern seit dem Re-Start der Primera Division und dem Verlust der Tabellenführung gibt es bereits Spekulationen um eine Ablösung des Trainers zur neuen Saison.

Bartomeu beteuert jedoch: "Quique wird bleiben. Ich bin ziemlich zufrieden mit der Entwicklung, die wir in diesen Spielen trotz der Unentschieden gezeigt haben. Die letzten Spiele haben die Mannschaft in einem besseren Licht gezeigt, und ich hoffe, dass es so bleibt. Wenn wir die Liga nicht gewinnen, haben wir noch die Champions League."

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Foto: Christian Bertrand / Shutterstock.com

Die Entlassung von Valverde - zu diesem Zeitpunkt war Barcelona noch Tabellenführer in LaLiga - bereut Bartomeu nicht. "Das Team brauchte einen Impuls", so Bartomeu. "Setien ist ein fester Unterstützer des Barça-Modells und er hat eine DNA, die zum Verein passt. Er hat frischen Wind und neue Ideen mitgebracht und arbeitet viel."

Bartomeu lehnt Rücktritt ab - Bericht entlastet Präsidium

Im Zuge von "Barça-Gate" (vermeintlich überteuerte Beauftragung von Social-Media-Firma; angeblich um Gegenkandidaten des aktuellen Präsidiums und Kritiker im Internet zu diffamieren) wurde ein Rücktritt von Bartomeu gefordert.

Bartomeu will sein Mandat aber nicht abgeben. "Nein, das Gegenteil ist der Fall. Es gab keine Korruption, es wurde alles aufgeklärt. Es zeigt, dass der Verein niemanden eingestellt hat, um Spieler oder Gegner zu diffamieren."

Die Firma PricewaterhouseCoopers wurde beauftragt, die Barça-Gate-Vorkommnisse zu überprüfen. Fünf Erkenntnisse des Berichts veröffentliche Barça nun. Die drei wichtigsten lauten:

  • Der FC Barcelona hat bei Vertragsabschlüssen im Zusammenhang mit der Überwachung und Analyse von sozialen Medien keine Diffamierungskampagne angeordnet
  • Es gab kein korruptes Verhalten
  • Der Wert der vertraglich vereinbarten Dienstleistungen lag innerhalb des Marktpreises

Transfermarkt? "Wir werden nach der Saison reden"

Barcelona hat mit Miralem Pjanic bereits einen Spieler für die neue Saison verpflichtet. Lautaro Martinez (22) sollte folgen, ist aber in Corona-Zeiten zu teuer. 111 Mio. sieht seine Ausstiegsklausel als Ablöse vor.

Bartomeu will die Gerüchteküche um Transfers nicht weiter anheizen. "Wir werden nach der Saison reden. Jetzt konzentrieren wir uns auf die Saison", betont der 57-Jährige.

Zudem versicherte Bartomeu, der Tauschdeal Miralem Pjanic/Arthur sei nicht der Bereinigung der Finanzen geschuldet gewesen. Was der Präsident nicht erwähnt: Ohne den bis zu 82 Millionen Euro schweren Verkauf Arthurs - im Gegenzug kommt Miralem Pjanic für bis zu 65 Mio. - hätten die Bosse persönlich für mögliche Verluste haftbar gemacht werden können.

Worauf Bartomeu ebenfalls nicht eingeht: Den Grund für die Splittung der Social-Media-Aufträge für Stimmungsanalysen der sozialen Netzwerke auf acht verschiedene Gesellschaften und mehrere Kleinverträge. Das bemängeln auch die Prüfer. "Standards der internen Vergabepolitik wurden nicht eingehalten", heißt es im Bericht.

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