FC Barcelona :Lionel Messi sprach mit Guardiola über City-Wechsel - Barça-Manager bezieht Stellung

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Das Messi-Beben erschütterte am Dienstagabend die Fußballwelt. La Pulga will Barça verlassen. Noch in diesem Sommer. Und das ablösefrei.

Vor dem Camp Nou laufen Barça-Fans Sturm gegen den aktuellen Präsidenten Josep Maria Bartomeu, der mit seiner verpatzten Transferpolitik (380 Millionen Euro Ausgaben für Philippe Coutinho, Ousmane Dembele und Antoine Griezmann) und fragwürdigen Methoden (u.a. Social-Media-Gate) als der Hauptschuldige für Messis Abschiedswunsch gilt.

Lionel Messi, der mit 33 Jahren langsam aber sicher auf die Zielgerade seiner Karriere einbiegt, will woanders nochmal nach dem Champions-League-Titel greifen. Interesse an Messi wird Inter Mailand, Klubs aus Amerika, den Newells Old Boys und Paris Saint-Germain nachgesagt.

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Lionel Messi telefonierte mit City-Coach Pep Guardiola

Die besten Karten scheint aber Manchester City zu haben. Nach Informationen von CATALUNYA RADIO griff Messi in der vergangenen Woche zum Hörer und sprach mit seinem großen Förderer Pep Guardiola (49), der seit 2016 Trainer von ManCity ist.

Hintergrund


Messi soll Guardiola dem Radiosender zufolge über seine Lage informiert und abgeklopft haben, ob im Etihad Stadium ein Platz für ihn frei wäre. Die Sky Blues sind einer der wenigen Klubs, die die wirtschaftliche Power besitzen, den Weltfußballer zu holen.

Nachdem man aber erst durch den Internationalen Sportgerichtshof in letzter Minute eine zweijährige Champions-League-Sperre verhinderte, ist man in Manchester offenbar vorsichtig geworden. City soll die Möglichkeit checken, Messi zu verpflichten, ohne gegen das Financial Fairplay zu verstoßen.

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Laut der argentinischen Zeitung OLE soll Messi Paris ohnehin als interessantere Option ansehen, da dort seine Freunde Neymar (28) und Angel di Maria (32) spielen. Eine Verpflichtung wäre sowohl für PSG, als auch ManCity wohl nur möglich, sollte Messi seinen Vertrag tatsächlich kündigen können.

Eine Vertragsklausel in Messis bis 2021 gültigen Arbeitspapier erlaubt eine Kündigung zu jedem Saisonende im Juni. La Pulga will nun verspätet davon Gebrauch machen und weist daraufhin, dass die Saison durch Corona bis August dauerte.

Ist die Kündigungsklausel nicht mehr gültig, beträgt Messis Ausstiegsklausel 700 Millionen Euro. Dann wäre Messi auf ein Entgegenkommen Barcelonas angewiesen, um in diesem Sommer einen Vereinswechsel durchzuführen, denn diese Ablösesumme könnten selbst die Scheich-Klubs aus Paris und Manchester nicht stemmen.

Barça-Sportdirektor bezieht Stellung zur Messi-Frage

Bei den Barça-Bossen hat man die Hoffnung offenbar noch nicht aufgegeben, dass Messi doch noch im Camp Nou bleibt. "Wir erwägen nicht, dass er Barça verlässt. Wir wollen um ihn herum ein Team aufbauen. Messi und Barça haben einander viel gegeben. Wir sind ein verheiratetes Paar", sagte Ramon Planes am Mittwoch bei der Vorstellung von Neuzugang Trincao.

Der Sportdirektor weiter: "Barcelona hat sich viele Male neu aufgebaut. Und das ist jetzt auch nötig. Unsere Idee ist es, ein Team um den besten Spieler der Welt aufzubauen."

Zu dem Gespräch zwischen Ronald Koeman und Messi, bei dem der niederländische Coach den Argentinier verärgert haben soll, wollte Planes keine Stellung beziehen, "da es sich um private und interne Unterhaltungen" handele.

Jetzt lesen: Die Hintergründe für Messis Bruch mit Barça

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