Ariedo Braida :"Lionel Messi wäre klug beraten, bei Barça zu bleiben"

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Lionel Messi wollte den FC Barcelona im Sommer erstmals seit 20 Jahren verlassen. Der sechsfache Weltfußballer durfte aber nicht, Barça-Präsident Josep Maria Bartomeu hielt sich nicht an sein Wort.

Messi hatte bei seiner letzten Vertragsverlängerung die Möglichkeit zugesichert bekommen, am Ende jeder Saison ablösefrei gehen zu dürfen. Bartomeu verweigerte dies aber und pochte darauf, dass die Frist bereits verstrichen sei.

Messi blieb, weil er keinen Rechtsstreit gegen Barcelona führen wollte. Ariedo Braida, Ex-Transferberater und -Scout der Katalanen, hat ohnehin nie an einen Abschied des Argentiniers geglaubt.

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"Vom ersten Moment an habe ich immer gesagt, dass Messi Barcelona nicht verlassen würde, und am Ende kam es so", berichtet der ehemalige Manager des AC Mailand gegenüber TUTTOMERCATOWEB.

Hintergrund


Braida legt Messi auch nach dessen Vertragsende 2021 einen Verbleib in Barcelona ans Herz. "Lionel Messi wäre klug beraten, wenn er auch in Zukunft bleiben würde", so der 74-Jährige.

"Seine Unzufriedenheit richtet sich gegen das Management, er wird von der Öffentlichkeit und allen in der Stadt geliebt. Er ist seit 20 Jahren dort und ich denke, er wird bleiben."

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Foto: Christian Bertrand / Shutterstock.com

Bartomeu vor Abschied - Misstrauensvotum gültig

Lange wird Messi nicht mehr mit der aktuellen Vereinsführung zusammenarbeiten müssen. Im März sind Neuwahlen angesetzt, Amtsinhaber Josep Maria Bartomeu darf nicht mehr antreten.

Womöglich müssen die Bosse aber bereits in wenigen Wochen die Stühle räumen. Das eingebrachte Misstrauensvotum gegen Bartomeu hatte die erforderliche Anzahl der Stimmen erreicht. Am Mittwoch wurde bekanntgegeben: 16.521 Unterschriften wurden überprüft und für gültig befunden.

Damit ist der Weg geebnet für ein Referendum über Bartomeus Zukunft. Barcelona muss innerhalb von drei Wochen einen Termin festlegen. Für die Absetzung der Bosse muss eine Zweidrittelmehrheit her.

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