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La Pulga will nicht mehr :Lionel Messi will sofort weg - die Gründe für seinen Bruch mit Barça

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Foto: Ververidis Vasilis / Shutterstock.com
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Die Fußballwelt bebt - Lionel Messi will den FC Barcelona verlassen. Nach 20 Jahren im Verein, zehn Meisterschaften, vier Champions-League-Titeln und unzähligen individuellen Rekorden. Der argentinische Sender TYC SPORTS und MARCA berichteten es als erste Medien: Lionel Messi hat Barcelona mitgeteilt, dass er das Camp Nou verlassen will. Sofort und ablösefrei.

Gegenüber der Nachrichtenagentur AP soll der Klub den Erhalt eines Faxes bestätigt haben, in dem Messi um seine Freigabe bittet. In diesem Schreiben teilte der sechsfache Weltfußballer den Katalanen mit, seine Klausel zu ziehen, mit der er den Verein am Ende jeder Spielzeit verlassen kann.

Lionel Messi will Barça ablösefrei verlassen

Eigentlich wäre diese Klausel bereits im Juni abgelaufen, sodass Messis Arbeitspapier bis 2021 gültig ist und seine Ausstiegsklausel 700 Millionen Euro beträgt. Doch wegen der durch Corona verlängerten Saison könnte sie noch aktiv sein.

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Foto: Jefferson Bernardes / Shutterstock.com

Laut MUNDO DEPORTIVO steht in Messis Vertrag, dass die Klausel am 10. Juni ausgelaufen ist. Barça ist laut SPORT überzeugt, dass Messi nicht gehen darf. Man hoffe noch, den Südamerikaner von einem Verbleib zu überzeugen.

Gemäß ONDA CERO will der Argentinier am kommenden Montag aber sowohl den Coronatests als auch den ersten Trainingstagen fernbleiben.

Die Gründe für den Abschiedswunsch von Messi

Die Gründe für Messis Bruch mit Barça sind vielschichtig, aber vor allem durch die aktuelle Führung der Blaugrana zu verantworten: Die unrühmliche Social-Media-Affäre, bei der Bartomeu-Gegner und eigene Spieler angegangen wurden, die Umstände der Valverde-Entlassung und die Begründung durch Ex-Sportdirektor Eric Abidal (Die Spieler hätten unter Valverde zu wenig gearbeitet) sowie die aus dem Vorstand geleakte angeblich fehlende Bereitschaft zum Gehaltsverzicht des Kaders währen des Corona-Lockdowns.

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Foto: sportgraphic / Shutterstock.com

Die Entwicklungen nach der 2:8-Blamage gegen Bayern München befeuerten Messis Bedenken an einer Barça-Zukunft weiter. Der von Bartomeu angekündigte Radikal-Umbruch, unter anderem soll Messis Kumpel Luis Suarez gehen - dem Uruguayer wurde sein Aus per Kurztelefonat mitgeteilt - kam beim 33-Jährigen nicht gut an.

Laut MD war aber auch der halbherzige Versuch, Neymar 2019 zurückzuholen Messi ein Dorn im Auge. Statt den PSG-Star zu verpflichten, holte Barça Antoine Griezmann für 120 Millionen Euro Ablöse von Atletico Madrid.

Gespräch mit Ronald Koeman kommt bei Messi nicht gut an

Aber auch Ronald Koeman soll zu Messis Entschluss beigetragen haben. Beim Gespräch mit Messi soll der neue Barça-Coach laut DEPORTES CUARTRO gesagt haben: "Deine Privilegien in diesem Kader sind vorbei, man muss alles für das Team tun. […] Du musst nur an die Mannschaft denken."

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Foto: mooinblack / Shutterstock.com

Der Abschiedswunsch Messis lässt die Stimmung der Cules gegen den ohnehin unbeliebten Präsidenten hochkochen. Nach Informationen des Reporters Alejandro Segura haben sich Fans vor dem Camp Nou versammelt, die Bartomeus Rücktritt fordern.

Präsidentschaftskandidat fordert sofortigen Bartomeu-Rücktritt

Victor Font, der im März 2021 zum neuen Präsidenten gewählt werden will, greift den aktuellen Amtsinhaber frontal an: "Du warst nicht einmal dazu in der Lage, den Besten der Geschichte, eine hausgemachte Legende zu halten. Deshalb bestehen wir darauf: Bartomeu,  tritt zurück! Mach Neuwahlen so schnell wie es geht möglich!"

Carles Puyol, langjähriger Weggefährte Messis, drückt dem Argentinier seiner Unterstützung aus. "Respekt und Bewunderung, Leo. Alles meine Unterstützung, Freund", postete der Welt- und Europameister. Luis Suarez applaudierte digital.

Puyol ist ebenfalls nicht gut auf Bartomeu und Co. zu sprechen, seitdem sein Vorgesetzter Andoni Zubizarreta Anfang 2015 als Sportdirektor entlassen wurde. Puyol trat daraufhin aus Solidarität zu dem Ex-Keeper als Co-Sportdirektor zurück.

Wie es mit Messi weitergeht, ist derzeit unklar. Inter Mailand, PSG, Manchester City und die USA gelten als mögliche Ziele. Auch Messis Ex-Verein Newells Old Boys hofft auf eine Ankunft des Superstars. Angeblich ist auch ManUnited an La Pulga dran. Ein Verbleib bei Barcelona scheint nur noch denkbar, sollten Bartomeu und Co. zeitnah ihren Rücktritt erklären.

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