Premier League Darwin Nunez: Jürgen Klopp nimmt Druck vom 100-Millionen-Mann

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Jürgen Klopp wies zunächst auf die große Qualität seines neuen Angreifers hin, sprach aber gleichzeitig von einem Spieler, der sich noch in der Entwicklungsphase befindet. "Es ist wichtig, dass wir alle erkennen, dass wir mit Darwin einen Work-In-Progress bekommen. Das erkennt er sicherlich selbst."

Nunez kommt beim FC Liverpool zu einem Team, das schon über eine starke Offensivreihe verfügt. Klopp sieht den Konkurrenzkampf für den 22-Jährigen eher förderlich als problematisch. "Wir haben bereits wunderbare Angriffsmöglichkeiten und er wird jetzt ein Teil davon. Es lastet also überhaupt kein Druck auf ihm."

Liverpool

Der Klub von der Anfield Road hatte im Werben um den Uruguayer mit Manchester United und Newcastle zwei zahlungskräftige Nebenbuhler. Die Erfolge der jüngeren Vereinsgeschichte machten zugunsten der Reds jedoch den Unterschied. "Das ist einer der Gründe, warum ich hierher nach Liverpool gekommen bin – um Trophäen und Titel zu gewinnen", erläuterte Nunez, der im Nordwesten Englands über 180.000 Euro pro Woche einstreicht.

Im Gegensatz zu Nunez ließ sich Benfica Lissabon im Übrigen nicht von Liverpools glorreicher Historie vereinnahmen. Für den Transfer forderten die Portugiesen eine Ablöse in Höhe von 75 Mio. Euro. Durch Bonuszahlungen könnte dieser Betrag um weitere 25 Mio. ansteigen.