Liverpool :Eigene Jugend statt teure Stars: Jürgen Klopp erklärt Liverpooler Transferplan

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Foto: Leonard Zhukovsky / Shutterstock.com
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Bis auf Ibrahima Konate, der für vergleichsweise billige 40 Millionen Euro von RB Leipzig kam, verpflichtete der FC Liverpool keinen weiteren externen Spieler – und wird das wohl auch in den letzten Transferwochen nicht in Erwägung ziehen.

"Wir müssen die Räume für diese außergewöhnlichen Talente offen halten, und genau das versuchen wir", sagte Trainer Jürgen Klopp während einer Medienrunde. "Wir müssen einfach zeigen, dass wir ein Verein sind, der solchen Talenten eine Chance gibt. Das ist es, was wir zeigen wollen."

Hintergrund

Das war immer das, wofür Klopp steht. Schon in seinen vorhergehenden Stationen bei Mainz 05 und Borussia Dortmund hat sich der 54-Jährige als Talente-Entwickler verstanden. Diesen für einen englischen Topklub eher unüblichen Weg will er nun auch mit dem FC Liverpool einschlagen.

Trent Alexander-Arnold ist das momentan prominenteste Beispiel. Klopp hat aber auch Spieler wie Curtis Jones, Neco Williams, Rhys Williams und Ben Woodburn in die erste Liverpooler Mannschaft geholt. In Harvey Elliott drängt das nächste Juwel auf regelmäßige Einsatzzeiten.

Nicht nur Harvey Elliott drängt sich beim FC Liverpool auf

Klopp betonte, dass der mit 16 Jahren vom FC Fulham gekommene Mittelfeldspieler eine starke Vorbereitung absolviert hat und er ihm nun Chancen in der ersten Mannschaft einräumen will. "Das ist der Plan", so Klopp, der schwärmt: "Seine Dribblings sind top, sein Passspiel ist wirklich gut. Es ist wirklich eine interessant Situation."

Mit Kaide Gordon und Mateusz Musialowski scharren im Hintergrund bereits die nächsten Juwelen mit den Hufen. "Harvey hat eine sehr gute Vorsaison gespielt, aber das gilt auch für Kaide Gordon – und der ist erst gerade mal 16 Jahre alt."

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