Liverpool :Guardiola wollte Emre Can bei Bayern nichts garantieren - der Liverpooler ist ihm dafür dankbar

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2013 haben Pep Guardiola und Emre Can die Saisonvorbereitung noch gemeinsam gemacht. Der eine als Trainer, der andere als junger Spieler, der unbedingt auf dem Platz stehen wollte. Das war schlussendlich auch ausschlaggebend für den Wechsel Cans zu Bayern Leverkusen.

"Ich habe das Gespräch mit ihm gesucht, um zu wissen, woran ich bin. Er meinte, dass er mir nicht garantieren kann, dass ich Stammspieler werde und viele Einsatzzeiten bekomme. Ich fand das sehr ehrlich. Aber ich war jung und wollte Spielpraxis", erinnerte sich der heutige Liverpooler in der WELT.

Der deutsche Nationalspieler weiter: "Deshalb habe ich den Schritt nach Leverkusen gemacht. Da meinten zwar auch viele, dass das ein Schritt zurück sei. Aber mir hat die Saison bei Bayer die Tür nach England geöffnet."

Bei den Reds und in der Premier League sei er nun "total zufrieden". Die englische Liga sei "immer interessant. Das spüre ich, seit ich hier bin. Die Liga ist unglaublich faszinierend, was sicher auch an den vielen guten Teams liegt."

Hintergrund


In der Bundesliga findet der Nationalspieler den Titelkampf nicht spannend genug. "Wenn ich ehrlich bin, muss ich schon sagen, dass es in den vergangenen Jahren etwas langweilig war" gestand Can.

"Die Bayern waren zu dominant. Wenn man das mit der Premier League vergleicht, hat die Bundesliga keinen Spaß gemacht. Hier in England streiten sich vorn sechs, sieben Teams um Platz eins. Da passiert etwas. Aber es scheint ja so, als würde Dortmund wieder dran sein. Der Liga tut das gut."