Steven Gerrard hatte Angst vor Luis Suarez

19.04.2022 um 09:22 Uhr
von Kevin Richau
Redakteur
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Foto: / Getty Images

Als Suarez 2011 in Liverpool ankam, überzeugte er von der ersten Sekunde an. "Er hat sofort trainiert, wie er gespielt hat", hielt Gerrard im YouTube-Format "The Overlap" fest. "Ich erinnere mich, dass ich und (Jamie) Carragher sagten: 'Ich möchte im Training nicht gegen ihn spielen'. Er war so intensiv im Training. Er würde dich überfahren, er würde dich dominieren, er würde dich schikanieren."

In den Matches wirkte Suarez hin und wieder ebenso übermotiviert und geriet dadurch mit Gegnern und Unparteiischen aneinander. So hat der Uruguayer einem Schiedsrichter im Alter von 16 Jahren einen Kopfstoß verpasst. Unvergessen bleiben außerdem seine Beißattacken, die letzte beim WM-Vorrundenspiel 2014 gegen Italien.

Diese Ereignisse verkörpern jedoch nicht den wahren Luis Suarez, wie Steven Gerrard beteuert. "Der Typ, den ich kenne und der Charakter, den ich kenne, waren anders als die Vorfälle und ich bin sicher, er ist daran gewachsen."

Liverpool

Seit dem Angriff auf Giorgio Chiellini scheint der uruguayische Stürmer tatsächlich umsichtiger zu handeln. Suarez wurde damals von der FIFA bis zum Oktober 2014 von allen Pflichtspielen verbannt. Diese Strafe hat wohl Wirkung gezeigt.

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