Liverpool :Liverpool historisch harmlos: Jürgen Klopp nimmt die Schuld auf sich

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Über dreieinhalb Jahre ist es her, dass der FC Liverpool zum letzten Mal ein Heimspiel verlor. Die Festung Anfield ist geknackt. Letztmals setzte es dort eine Niederlage im April 2017, als die Reds Crystal Palace mit 1:2 unterlegen waren.

Im Nachklapp der Burnley-Pleite sprach Jürgen Klopp von einer Partie, "die man eigentlich unmöglich verlieren kann". Aber selbst das habe seine Mannschaft hingekriegt. Die belegt inzwischen nur noch Platz 4, der Rückstand auf den Führenden Manchester United beläuft sich auf sechs Punkte.

Hintergrund

Die Nullnummer gegen Burnley zieht einen statistischen Rattenschwanz nach sich. Klopps Team ist erstmals seit Mai 2000 in vier aufeinanderfolgenden Ligaspielen torlos.

"Es wäre zu billig zu sagen, wir haben kein Glück", analysierte Klopp. "Das Problem sind die Entscheidungsfindungen im letzten Drittel, und die Entscheidungen basieren auf Informationen, die ich gebe, und darauf, in welcher Gemütslage, also wie selbstbewusst du bist."

Seit fünf Spielen sind die Reds in der Premier League nun schon sieglos. Zwischendurch gab es einen nicht hoch gehängten 4:1-Sieg in der 3. Runde des FA Cup gegen ein personell schwer angeschlagenes Aston Villa.

Das Selbstvertrauen sei nicht auf dem Höchststand, machte Klopp klar, der sich traditionell vor seine Mannschaft stellt. "Das ist mein Fehler", sagte der Meistertrainer und Champions-League-Sieger von 2019.

Er habe seiner Mannschaft zwar die richtigen Informationen an die Hand gegeben, "aber ich war vielleicht nicht überzeugend genug oder konnte nicht genug Selbstvertrauen vermitteln". Den richtigen Abspiel- oder Schussmoment zu wählen, vielleicht müsse er da deutlicher werden: "Das ist keine Hexerei."

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