Liverpool :Luis Suarez wollte weg - Brendan Rodgers redete ihm Liverpool-Abschied aus

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Luis Suarez spielte drei Jahre im Trikot des FC Liverpool, ehe er 2014 zum FC Barcelona wechselte. Wie der uruguayische Nationalspieler verrät, hätte er die Reds bereits 2012 und 2013 verlassen können.

Suarez blickt im Interview mit der UEFA auf den Sommer nach dem Amtsantritt von Rodgers zurück. "Damals hatte ich die Möglichkeit, bei anderen Vereinen zu unterschreiben, aber er rief mich an, als ich im Urlaub in Uruguay war, um mir zu sagen, dass er eine andere Denkweise habe, dass er den Verein verändern wolle", so der 34-Jährige.

Hintergrund

"Er hat mich gebeten, ihm zu glauben und zu vertrauen"

Liverpool hatte die Champions-League-Qualifikation mehrfach verpasst. Unter Rodgers, der von Swansea City an die Anfield Road kam, wollte der Verein unbedingt zurück in die Erfolgsspur. Das positive Denken und die Überzeugungskraft von Rodgers führten dazu, dass Suarez über einen Abgang erst mal nicht mehr nachdachte.

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"Er hat mich gebeten, ihm zu glauben und zu vertrauen. Ich habe dieses Gespräch genossen", blickt der Mittelstürmer von Atletico Madrid zurück auf den Sommer 2012. "Ich mochte seine Überzeugung, die Philosophie, die er im Verein umsetzen wollte, also sprach ich mit meinem Berater und dem Verein, um zu sagen, dass ich nicht gehen wollte, dass ich eine weitere Chance wollte, mit Liverpool erfolgreich zu sein."

Luis Suarez: "Ich wollte zu Arsenal gehen"

In der ersten Spielzeit unter dem neuen Trainer lief noch nicht alles rund, auch wenn laut Suarez schon die ersten positiven Entwicklungen sichtbar waren. Der Südamerikaner wollte aber unbedingt in der Champions League spielen und strebte 2013 daher einen Wechsel nach London an.

"Ich wollte zu Arsenal gehen, da Arsenal davor jede Saison in der Champions League gespielt hat", verrät Suarez seiner Wechselpläne. Erneute Gespräche mit Rodgers und Vereinslegende Steven Gerrard überzeugten den Stürmer allerdings erneut von einem Verbleib.

Liverpool spielte 2013/2014 seine damals beste Saison seit Bestehen der Premier League. Der Gewinn der Meisterschaft wurde nur knapp verpasst, der Einzug in die Champions League glückte. Für Suarez, der in der Folge für 80 Millionen Euro Ablöse nach Barcelona wechselte, ist der damalige Erfolg eng mit Brendan Rogers verknüpft.

"Das war natürlich der Teamleistung zu verdanken, aber vor allem der Philosophie und Überzeugung, die Brendan Rodgers uns als Trainer vermittelt hat", lobt der Angreifer seinen ehemaligen Vorgesetzten, der mittlerweile erfolgreich bei Leicester City arbeitet.

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