Liverpool :Marko Grujic verwirrt von Liverpool-Verhalten

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Spätestens mit der Ankunft von Thiago Alcantara war für Marko Grujic klar, dass er auch in der Saison 2020/21 keine Perspektive beim FC Liverpool haben wird. Nachdem er die komplette Vorbereitung mit der ersten Mannschaft absolviert hatte, gab es offene Gespräche mit den handelnden Personen.

Nach zwei Jahren in der Bundesliga sei er reifer nach England zurückgekehrt, habe man ihm übermittelt, sagt Grujic der serbischen Boulevardzeitung KURIR. Als dann Thiago verpflichtet wurde, sei für ihn klar gewesen, dass es nicht viel Platz für ihn geben werde. Aufgrund der womöglich fehlenden Spielzeit wollte er sich nicht verzocken.

Es dauerte aber bis zum letzten Tag der Sommertransferperiode, bis ein Abnehmer gefunden werden konnte. Der FC Porto nahm sich dem Serben an und lieh ihn bis zum Ende der laufenden Kampagne.

Angesichts der Vielzahl an verletzten Spielern hält es Grujic durchaus für möglich, dass er in Liverpool seine Einsätze bekommen hätte. So etwas habe er aber nicht vorhersehen können.

Vertraglich ist er noch bis 2023 an den Englischen Meister gebunden, bei dem er noch immer den Durchbruch schaffen möchte – und weiterhin daran glaubt. "In jedem Gespräch, egal ob es Klopp oder einer der Direktoren war, erinnern sie mich immer daran, dass ich ein Spieler mit großem Potenzial bin."

Hintergrund


Der 24-Jährige ist ob der Aussagen aber auch etwas stutzig geworden. Auch wenn er so gut ins System passen würde, habe er nie eine Chance bekommen, sagt Grujic. "Das verwirrt mich ein wenig."

So richtig durchsetzen konnte er sich auch in Porto nicht. Beim Champions-League-Achtelfinalisten stehen nicht mal 500 Spielminuten in allen Wettbewerben zu Buche.