Verrückte Klauseln Ronaldinho und Co.: Diese Vertragsklauseln toppen das Bayern-Angebot für Sadio Mane

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Laut Times boten die Bayern dem FC Liverpool neben einer 27,5 Millionen Euro schweren Ablösesumme 7,5 Millionen Euro Boni für Sadio Mane. Die Voraussetzung für die Zahlung sei jedoch, dass Bayern München dreimal die Champions League gewinne und Sadio Mane im Dress des FCB Weltfußballer werde.

So merkwürdig diese Klausel auch erscheint, es gab schon etliche bemerkenswerte Vertragsklauseln im Fußball-Business. Der Autor Alan Gernon deckt in seinem Buch "The Transfer Market: The Inside Stories" etliche skurrile Wechselgeschichten auf.

So baute der FC Southampton beim Verkauf von Alex Oxlade-Chamberlain zum FC Arsenal einen extrem lukrativen Zusatz in den Vertrag ein. Die Gunners mussten den Saints jedes Mal 10.000 Pfund überweisen, wenn der Neuzugang mehr als 20 Minuten auf dem Feld stand. Es überrascht daher wenig, dass Oxlade-Chamberlain bis 2017 vorwiegend als Joker eingesetzt wurde. Im Anschluss wechselte er zum FC Liverpool – ohne diese Klausel.

Liverpool

Dennis Bergkamp kämpfte mit Flugangst

Der FC Arsenal hatte offenbar eine Schwäche für seltsame Verträge. Als Superstar Dennis Bergkamp nach London wechselte, hatte sich bei ihm eine ausgewachsene Flugangst breitgemacht.

"In Bezug auf das Fliegen habe ich alles gesehen und erlebt und ich fliege einfach nicht noch einmal", schildert der Niederländer die Vertragsverhandlungen mit den Gunners in seiner Autobiografie. Da er zu vielen Auswärtsspielen nicht antreten konnten, kürzte ihm sein Klub in der Regel das Gehalt um knapp 100.000 Pfund.

Ronaldinho erhielt auf Party-Klausel

Der frühere Weltfußballer Ronaldinho drückte seine extravagante Vertragsklausel 2011 bei seinem Wechsel zu Flamengo Rio de Janeiro ganz ohne Einbußen durch. Er war möglicherweise ein Pioneer in Bezug auf die Work-Life-Balance. Ronaldinho ließ in seinem Kontrakt verankern, dass er zweimal wöchentlich durch die Clubs ziehen durfte. Anderthalb Jahre hielt er es so in der Metropole aus.