Wegen Afrika-Cup: Jürgen Klopp sucht nicht nach Ersatz für Mohamed Salah und Co.

16.12.2021 um 10:22 Uhr
von Andre Oechsner
Redakteur
Experte für den Transfermarkt, berichtet seit 2015 über den internationalen Fußball. Seit 2019 im Team von Fussballeuropa.com.
jurgen klopp
Foto: sbonsi / Shutterstock.com
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Mohamed Salah, Sadio Mane und Naby Keita werden mit ihren Nationen am Afrika-Cup teilnehmen. Der FC Liverpool muss im schlimmsten Fall also einen Monat auf sein Trio verzichten. Um Ersatz werden sich die Reds deshalb allerdings nicht bemühen.

"Wir wussten, dass sich drei von ihnen qualifizieren und dabei sein werden – und wir wussten, dass mindestens zwei von ihnen im Turnier ziemlich weit kommen würden", nahm Trainer Jürgen Klopp während der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Newcastle United (Donnerstag, 21 Uhr) Stellung.

Kein Eins-zu-Eins-Ersatz möglich

Klopp stellt die Frage, ob man auf so ein Szenario perfekt vorbereitet sein könne und fragt nach einem Eins-zu-Einsatz-Ersatz für genanntes Trio. Den werden die Reds vor allem im Januartransferfenster nicht finden. Als Folge dessen ist es für Klopp kein Thema, sich im Winter umzusehen.

"Das ist in jeder Situation knifflig, aber ich bin mit dem Kader zufrieden und wir haben Optionen, um immer noch Fußball zu spielen lassen", so Klopp. "Die Sache ist die, dass so viele Spiele anstehen, in denen wir noch zusammen sind - das ist jetzt die intensivste Phase - aber dann haben wir viele Spiele, in denen Mo, Naby und Sadio nicht da sind."

Mit Verweis auf den eng getakteten Plan mit Pokalspielen und anderen Partien müsse man ohnehin die richtige Zusammenstellung des Teams finden. "Und das ist die Situation, auf die man nie perfekt vorbereitet sein kann", merkt Klopp an. "Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir Lösungen finden werden." Laut RMC Sport steht ohnehin in der Schwebe, ob der Afrika-Cup aufgrund der pandemischen Lage überhaupt stattfinden kann.

Findet der Afrika-Cup überhaupt statt?

Die Europäische Klubvereinigung ECA ist der französischen Nachrichtenagentur AFP zufolge mit einem Schreiben bei der FIFA vorstellig geworden, in der kritisiert wird, dass der afrikanische Kontinentalverband CAF bislang "kein ausreichendes" Corona-Protokoll vorgelegt habe. Daher sehen sich die Vereine "nicht dazu in der Lage, Spieler für das Turnier abzustellen".

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