Liverpool :Wijnaldum-Erbe: Schlägt Jürgen Klopp in der Bundesliga zu?

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Foto: Vlad1988 / Shutterstock.com
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Wie das deutsche Fachmagazin kicker berichtet, gehen Kenner der Szene davon aus, dass Jürgen Klopp und Co. den jungen Österreicher Christoph Baumgartner (21) von 1899 Hoffenheim im Visier haben.

Der technisch sehr versierte Nationalspieler, der derzeit mit seinem Heimatland bei der Europameisterschaft am Start ist, verfügt über ein großes Spielverständnis, das sich längst bis in die Premier League herumgesprochen hat.

Im Januar soll bereits Englands Rekordchampion Manchester United an dem 21-Jährigen gebaggert haben. Hoffenheim hat längst vorgesorgt. Den offensiven Mittelfeldspieler, der 2017 aus der Jugend von St. Pölten in den Kraichgau gekommen war, stattete man im Frühjahr mit einem Vertrag bis 2025 aus.

Christoph Baumgartner wäre nicht der erste Hoffenheimer, denen es nach Liverpool zieht. Roberto Firmino wechselte vor sechs Jahren aus Sinsheim nach Anfield. Die damalige Rekordablöse von 41 Million Euro wanderten im Gegenzug auf Hoffenheims Vereinskonto.

Wie es mit Baumgartner weitergeht, wird wohl erst nach dem Ende der Europameisterschaft geklärt werden. Zunächst steht die EM im Fokus des Youngsters. Noch ist alles drin für Österreich. Mit einem Sieg über die Ukraine wäre die Mannschaft von Mannschaftskapitän David Alaba fürs Achtelfinale qualifiziert.

Hintergrund


Am Donnerstag verpassten die Österreicher die vorzeitige Qualifikation für die KO-Phase. Gegen die Niederlande setzte es eine 0:2-Niederlage. Baumgartner zeigte sich selbstkritisch.

" Gerade in der ersten Hälfte hatte ich ein, zwei gute Situationen wie den einen Abschluss, bei dem ich de Ligt abschieße. Beim zweiten grätscht er ihn mir Weltklasse weg. In der zweiten Halbzeit dann, gerade in jener Phase, in der wir ein bisschen mehr Druck machen und bessere Räume gefunden haben, machen sie uns das 0:2 und ziehen uns so ein bisschen den Stecker", so der junge Nationalspieler.

Allerdings habe man natürlich gegen eine Mannschaft mit absoluten Weltklassespielern gespielt." Das hat man wieder gesehen. Gegen solche Spieler ist es nicht ganz einfach."