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Integration eigener Talente :Local Player: United Europas Spitze, Real und Barça hinken hinterher

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Foto: MDI / Shutterstock.com
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Ole Gunnar Solskjaer hatte von Beginn weg klargestellt, wieder vermehrt auf den eigenen Nachwuchs setzen zu wollen. Aktuell führen die Red Devils ambitionierte Talente wie Mason Greenwood, Tahith Chong oder Brandon Williams im Profikader.

Prominentestes Beispiel ist Marcus Rashford, der sich aus dem eigenen Nachwuchszentrum in den Erwachsenenbereich durchkämpfte. Aber auch Paul Pogba stand vor seinem Wechsel zu Juve 2012 in der Academy von United unter Vertrag.

Das Beratungsunternehmen "Tifosy Capital & Advisory" hat ein Ranking erstellt, in dem ersichtlich wird, welche Klubs aus Europas Top-5-Ligen auf sogenannte Local Player setzen.

Den Spitzenplatz belegt mit 40,7 Prozent eigens ausgebildeter Spieler Manchester United, auf Platz zwei rangiert Athletic Bilbao (37,5%). Das Siegertreppchen komplettieren mit Celta Vigo und Mainz 05 zwei Klubs, die auf je 33,3 Prozent kommen.

Gemäß Statuten der Deutschen Fußball-Liga ist ein Local Player folgendermaßen definiert: "Ein vom Klub ausgebildeter Spieler ist ein Spieler, der in drei Spielzeiten/Jahren im Alter zwischen 15 und 21 Jahren für den Klub spielberechtigt war."

Weitere Topklubs in den Top 20 sind der FC Chelsea (Platz 7, 29,6%), der FC Arsenal (12, 25,9%) und der FC Bayern (14, 24,1%). Die beiden spanischen Aushängeschilder Real Madrid (16, 23,1%) und FC Barcelona (17, 22,7%) sind auf nahezu demselben Level unterwegs.

Weit abgeschlagen in der Top-40-Rangliste befinden sich indes der FC Liverpool (32, 15,4%), Borussia Dortmund (34, 15,4%) und Manchester City (40, 12,5%).

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