Kriegsbeil begraben :Lorenzo Insigne und "Hellseher" Ancelotti auf Kuschelkurs

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Lorenzo Insigne musste in der Königsklasse gegen Genk zuschauen. Er saß auf der Tribüne. Chefcoach Carlo Ancelotti hatte zuvor mangelnden Trainingseifer beim Neapel-Superstar ausgemacht.

Lorenzo Insignes Bruder schimpfte daraufhin gegen den Starcoach. Es kam zu einem Gespräch zwischen zwischen Insigne, Ancelotti, Neapels Sportdirektor und Berater Mino Raiola.

Offenbar wurde dabei Klartext gesprochen. Lorenzo Insigne durfte gegen Salzburg ran, erzielte beim 3:2-Sieg den entscheidenden Treffer (73.).

Nach der Partie machte der Mannschaftskapitän klar: Das Kriegsbeil mit Ancelotti ist begraben. Insigne hat sich entschuldigt.

"Was mit Ancelotti passiert ist, ist Vergangenheit. Ich respektiere ihn sehr und er hat immer gezeigt, dass er Vertrauen in mich setzt, auch wenn ich nicht gespielt habe, deshalb fühlte ich mich wichtig", erklärte das Eigengewächs der Partenopei laut FOOTBALL ITALIA.

Lorenzo Insigne zeigt sich selbstkritisch: "Meine Einstellung war nicht immer richtig, ich habe mich dafür entschuldigt."

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Den Sieg über Salzburg und seinen Treffer widmete der italienischen Nationalspieler indes dem Zeugwart der Partenopei. Dieser hatte einen "leichten Unfall" und konnte daher nicht mit nach Österreich reisen.

Carlo Ancelotti bewies indes schon beinahe hellseherische Fähigkeiten mit seiner Einwechslung von Matchwinner Insigne.

"Ich hatte ihm vor dem Spiel gesagt, dass er spielen und die Partie entscheiden werde", verrät Ancelotti ein Gespräch mit Insigne: "Ich wusste nicht, ob er 10, 20 oder 30 Minuten spielen wird. Ich bin kein Hellseher, aber das habe ich ihm gesagt!"

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