Kritik an Guardiola und Götze

11.05.2015 um 10:07 Uhr
von Fabian Biastoch
Redakteur
Fabian ist Experte in Sachen Premier League. Warum er den FC Liverpool liebt, beschreibt er in seinem Buch: "111 Gründe, den FC Liverpool zu lieben". Berichtetete bis 2020 für Fussballeuropa.com.
josep guardiola
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Der Rekordnationalspieler vermutete bei Sky, dass der Katalane "zur Zeit nicht der zufriedenste Trainer ist". Immerhin habe Pep Guardiola schon "andere Zeiten" erlebt.

"Er macht nicht mehr den souveränsten Eindruck", sagte Lothar Matthäus, fordert dann aber auch: "Die schönste Sache wäre aber, Guardiola bleibt bei den Bayern." Dann aber müsse er seine Kommunikation mit den Spielern verbessern.

"Da tut sich Guardiola ganz sicher keinen Gefallen, wenn er einen Spieler über den grünen Klee loben will, aber drei Tage später sitzt dieser bei einem wichtigen Spiel wieder auf der Ersatzbank", spielt der heutige Fußballexperte auf Mario Götzes Situation beim deutschen Rekordmeister an.

"Er hört, er ist der Beste, er wird gebraucht und ist der Wichtigste. Und dann ist er in den wichtigen Spielen nicht dabei."

An seiner Situation scheint aber auch Götze selbst eine Mitschuld zu tragen. In Dortmund habe er "anders" Fußball gespielt, erinnerte sich der Weltmeister von 1990: "Mit Begeisterung, mit Freude und mit anderer Körpersprache als beim FC Bayern."

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Aber schließlich sei der WM-Finalsiegtorschütze nicht der erste Spieler, der zuerst Probleme bei den Bayern hat und die Erwartungen nicht erfüllen kann. "Der Trainer hat noch nicht die richtige Position für ihn gefunden", kritisierte Matthäus auch wieder Guardiola.

Zuletzt sagte auch Bayerns Ehrenpräsident Franz Beckenbauer, dass Götze "erwachsener" werden müsse.

Der Nationalspieler selbst erntete mediale Kritik, als er nach der deutlichen 0:3-Niederlage gegen Barcelona locker mit Keeper Marc-André ter Stegen plauschte und flachste.

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