Borussia Dortmund :Lucien Favre nimmt Jadon Sancho in Schutz - und stellt Forderung

Foto: Jose Breton- Pics Action / Shutterstock.com
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In der Vorsaison lief einiges bei Borussia Dortmund besser. Unter anderem auch die Beziehung zwischen Coach Lucien Favre und Jadon Sancho.

Doch in der laufenden Spielzeit gibt es einige atmosphärische Störungen beim Vize-Meister. Der Fußballlehrer betonte nun aber in der BILD, dass das Verhältnis zu seinem jungen Schützling "bestens" sei.

Nach einer langen Phase auf hohem sportlichem Niveau stockt der Motor beim 19-Jährigen etwas. Nach einer Länderspielreise wurde er suspendiert, weil er zu spät kam und musste eine Geldstrafe zahlen.

Beim 0:4 gegen Bayern München wurde er schon nach 34 Minuten ausgewechselt. Man dürfe nicht vergessen, dass Sancho in seinen jungen Jahren lange "außergewöhnlich konstant gespielt hat", merkt Favre jedoch an.

Unter anderem absolvierte er alle Bundesliga-Partien der Vorsaison, insgesamt sind es 55. Dabei erzielte er 17 Tore und bereitete 28 vor. Ende 2018 wurde Sancho zum englischen Nationalspieler.

"Er ist mittlerweile ein Superstar in England, wird täglich mit neuen Schlagzeilen, Gerüchten und Millionensummen konfrontiert. So etwas steckt niemand einfach so weg", betonte Favre.

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Der Schweizer weiter: "Schon vor der Saison war uns klar, dass das alles für uns eine große Herausforderung wird. Jadon ist dabei, erwachsen zu werden."

Beim 3:3 gegen Paderborn am Freitagabend schoss Jadon Sancho ein Tor selbst und legte ein weiteres auf.

Nun müsse er weiter lernen, "ein professionelles, fokussiertes Leben zu führen", so Favre vor dem Spiel gegen den Aufsteiger: "Wenn er das schafft, kann er einer der Besten werden. Wir helfen ihm dabei."

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Wie lange Lucien Favre indes noch Übungsleiter von Jadon Sancho sein wird, steht nach der Beinahe-Blamage gegen Paderborn in den Sternen.

In der Champions League gegen Barcelona wird der Schweizer die Schwarzgelben betreuen. Das bestätigte Sportdirektor Michael Zorc dem KICKER.

Favre sitzt aber längst nicht mehr fest im Sattel. "Es ist erschreckend, in welcher Verfassung wir uns präsentiert haben", schimpfte Zorc über die erste Halbzeit gegen Paderborn.

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