Spanische Nationalmannschaft :Zoff mit Luis Enrique? Robert Moreno will keinen Wirbel

Foto: Christian Bertrand / Shutterstock.com
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Luis Enrique ist wieder spanischer Nationalcoach. Enrique, der nach der Krebserkrankung seiner Tochter Xana (†9), zurückgetreten war, übernimmt das Amt bis 2022 und löst Robert Moreno ab.

Moreno hatte unter Enrique als Assistenzcoach bei Celta Vigo und Barça sowie der Nationalmannschaft gearbeitet und nach Enriques Rücktritt als Chef übernommen.

Seine Antritts-Pressekonferenz wird Luis Enrique in der kommenden Woche halten. Am Mittwoch, 27. November, drei Tage vor der Auslosung der EM-2020-Gruppen, wird er sich um 11:30 Uhr der Presse stellen.

Luis Enriques Vorgänger und ehemaliger Assistenzcoach Robert Moreno will indes keinen weiteren Wirbel um den Trainerwechsel verursachen.

"Meine letzten Stunden im Amt zu besprechen, würde nur eine Spirale aus Kritik und Rechtfertigung für alle Parteien einleiten. Ich werde das nicht tun. Ich sehe keinen Sinn darin", so der Ex-Nationaltrainer.

Moreno war der Pressekonferenz nach seinem letzten Spiel ferngeblieben, nachdem die Rückkehr von Luis Enrique festgestanden hatte. Sauer auf Enrique sei Moreno aber auf keinen Fall.

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"Ich habe immer gesagt, dass ich mein Wort halten werde und dass ich im Fall von Luis' Rückkehr kein Hindernis sein werde. Enrique entschloss sich zurückzukehren, und ich habe Wort gehalten, obwohl es zu meinem Abschied geführt hat. Ich wünsche ihm alles Gute, denn sein Glück wird unser sein", so der 42-Jährige.

Seiner Mannschaft dankt der Ex-Nationaltrainer: "Ich danke allen Spielern für ihren Einsatz und ihr Engagement. Ich habe versucht, fair, ehrlich und direkt mit ihnen umzugehen."

Spanischen Medienberichten zufolge ist Luis Enrique enttäuscht, weil sich Robert Moreno in den vergangenen Monaten nicht bei ihm gemeldet haben soll. Daher soll Enrique sich dagegen entschieden haben, Moreno erneut als Co-Trainer engagieren.

Robert Moreno will auf das Thema nicht in der Öffentlichkeit eingehen. "Da muss man Luis Enrique fragen. Ich denke, das Beste für alle Seiten ist, dass das zwischen uns bleibt", so Moreno gegenüber der Fachzeitung SPORT: "Ich habe nichts zu sagen, weil ich denke, dass wäre für keinen gut."

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