Klare Worte :Luis Enrique packt aus: Warum es Streit mit Robert Moreno gab

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Robert Moreno und Luis Enrique galten als gute Freunde, arbeiteten bereits beim AS Rom, Celta Vigo dem FC Barcelona und später bei der spanischen Nationalmannschaft zusammen.

Warum die beiden doch nie wieder gemeinschaftlich ihrer Arbeit nachgehen werden, erklärt Enrique während seiner Rückkehr-Pressekonferenz.

Kurze Rückblende: Moreno sprang im Juni als Spaniens Trainer ein, weil Enrique bei seiner an Krebs erkrankten Tochter sein wollte, die kurze Zeit später verstarb.

Moreno selbst hatte im September verlautbaren lassen, jederzeit alte Verhältnisse herstellen zu wollen, sollte Enrique Interesse an einer Rückkehr signalisieren.

"Robert Moreno hat mir gesagt, dass er das Team bei der EM coachen will und danach mein Assistenztrainer bleibt, wenn ich das möchte", erklärte Enrique während seiner Rückkehr-Rede am Mittwoch. Der 49-Jährige könne dies zwar nachvollziehen, mehr aber auch nicht.

Enrique fügte an: "Ich verstehe, dass er hier hart gearbeitet hat; dass er ambitioniert ist. Aber für mich ist das illoyal. Das würde ich nie machen."

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Er wolle "so einen" nicht in seinem Team haben, denn zu großer Ehrgeiz sei nicht gut. Enrique selbst habe somit die Entscheidung getroffen, Moreno aus dem Staff zu verweisen.

"Ich habe ihm gesagt, dass ich ihn nie wieder als meinen Assistenten sehe", so Enrique, der abschließend deutliche Worte in Richtung Moreno entsendete.

"Diese Kontroverse wurde von jemandem kreiert, der für eine lange Zeit mit mir zusammengearbeitet hat. Ich bin in dieser Sache nicht der Gute, aber ganz sicher auch nicht der Böse."

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