Predrag Mijatovic sicher :Luka Modric könnte sich an seinem Bankplatz noch stören

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Real Madrid befindet sich im Umbruch. Zinedine Zidane versucht, den jungen Akteuren mehr und mehr Spielzeiten zuzuschreiben. Einige Altgediehnte müssen dafür weichen. Luka Modric ist einer davon. Der Mittelfeld-Star kommt erst auf 551 Minuten – und das in zehn Pflichtspielen.

Zidane trainiere zwar jeden Tag mit den Spielern und habe daher ein Gefühl, das man von außen nicht haben könne, sagt Predrag Mijatovic bei CADENA SER. Aber: "Ich verstehe die Reservistenrolle von Luka Modric nicht. Er ist ein exzellenter Spieler, der die Partie immer verändert und sehr gut mit dem Ball umgehen kann. Alle anderen Spieler fühlen sich etwas sicherer, wenn er auf dem Platz steht."

Zidanes Dreiermittelfeld formiert sich meist aus Casemiro, Federico Valverde und Toni Kroos. Mijatovic betont, dass er sich darüber im Klaren sei, dass an der Concha Espina vor allen Dingen um die Mittelfeldpositionen hoher Konkurrenzkampf herrscht.

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Modric sei trotz seines Alters, er zählt inzwischen 35 Lenze, ein großartiger Profi und wisse in jedem Moment des Spiels, was er will. Mijatovic glaubt außerdem nicht, dass Kroos gegenüber Modric einen so großen Vorsprung habe: "Ich glaube das nicht, aber das ist meine persönliche Meinung."

Hintergrund


Mijatovic weiß, dass Modric nicht mehr jeden Mittwoch und Sonntag spielen könne. In den wichtigen Spielen der Saison, dem Clasico oder den letzten beiden Champions-League-Spielen, kam der Vize-Weltmeister von 2018 aber lediglich als Einwechselspieler in die Partien.

"Das wird einen Spieler wie Luka Modric mit Sicherheit etwas stören", fügt Mijatovic an. "Er wird sicherlich nichts dagegen sagen und alles mögliche für seine Mannschaft tun, aber das muss ihn schon etwas verärgern."