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Ballon d'Or 2018 :Luka Modric sicher: Die Ära von Messi und Cristiano ist noch nicht beendet

  • Fabian Biastoch Dienstag, 04.12.2018

Luka Modric hat auch den Ballon d‘Or als bester Fußballer der Welt gewonnen. Als bester Nachwuchsspieler wurde ein Weltmeister ausgezeichnet. Bei der Verleihung gab es jedoch auch einen Skandal.

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Die Ära von Cristiano Ronaldo und Lionel Messi ist beendet. Das erste Mal seit 2007 heißt der Sieger des Ballon d‘Or anders.

Luka Modric ist nach seiner UEFA-Wahl zu Europas Fußballer des Jahres und der Auszeichnung als  FIFA-Weltfußballer auch mit dem prestigeträchtigen Preis des Magazins FRANCE FOOTBALL bedacht worden.

Die Journalisten wählten den kroatischen Vize-Weltmeister, der im Frühling mit Real Madrid zudem dritten Mal nacheinander die Champions League gewonnen hat, vor Cristiano Ronaldo von Juventus Turin und Atletico Madrids Antoine Griezmann auf Platz eins.

Luka Modric war glücklich, gab sich aber bescheiden. "Die Geschichte wird sagen, dass ein kroatischer Spieler, der sein kleines Land vertritt, den Ballon d'Or nach Cristiano Ronaldo und Lionel Messi gewann, die auf einem anderen Niveau sind."

Er könne sich mit CR7 und Leo Messi aber nicht vergleichen, so Modric: "Sie sind die besten in der Geschichte dieses Sports."

Die Zeit von Ronaldo (33) und Messi (31) ist laut Modric noch nicht beendet. "Nach ihnen zu kommen ist unglaublich, obwohl ich nicht eine Sekunde glaube, dass es für sie vorbei ist."

Barça-Star Lionel Messi landete noch hinter Kylian Mbappé auf Rang fünf.

Der Weltmeister wurde zudem auch  mit dem erstmals vergebenen Kopa-Award für den besten Nachwuchsspieler ausgezeichnet.

Ada Hegerberg von Olympique Lyon wurde als erste Frau mit einem Ballon d‘Or geehrt. Die Norwegerin holte ebenfalls zum dritten Mal nacheinander die Champions League.

Die 23-Jährige siegte vor der Dänin Pernille Harder vom VfL Wolfsburg und der deutschen Nationalspielerin Dzsenifer Maroszan.

Bei der Ehrung als beste Fußballerin sorgte indes Moderator Martin Solveig für einen Eklat. Er fragte Hegerberg, ob sie denn nicht twerken, also mit ihrem Po wackeln wolle.

Sie reagierte entsetzt, sagte "Nein" und wandte sich ab. Solveig entschuldigte sich später via Twitter bei ihr.

Da war es aber schon zu spät, in den sozialen Medien entbrannte ein Sturm der Entrüstung ob des dümmlichen und sexistischen Verhaltens.

Tennis-Star Andy Murray meinte: "Ein weiteres Beispiel für den lächerlichen Sexismus, den es noch immer im Sport gibt."

Und der zweimalige Wimbledon-Sieger weiter: "Warum müssen sich Frauen immer noch mit solchem Scheiß abgeben?"

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