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Bernd Schuster :"Man kann einem Spieler nicht mehr trauen, solange..."

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Foto: katatonia82 / Shutterstock.com
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Seit Jahresbeginn spielt Jose Sosa für Atletico Madrid. "Eine Schande", wie Malagas Trainer Bernd Schuster meint: "Wir haben mit ihm seit November verhandelt. Wir hatten sein Wort, dass er zu uns kommt, wenn er Metalist verlassen sollte."

Doch dann kam Atletico dazwischen und "hat alles durcheinander gebracht. Man kann einem Spieler heutzutage nicht mehr trauen, solange man seine Unterschrift nicht hat", moniert Schuster: "Aber was soll man machen?"

Für den angeschlagenen Klub des blonden Engel geht es auch in der Rückrunde um das blanke Überleben in der Primera Division. Sie stehen mit 20 Punkten zwar im Mittelfeld der Tabelle, doch der Weg nach unten ist bedeutend kürzer (fünf Punkte) als jener an die Spitze (20).

"Das Team hat aus den guten Ergebnissen (sieben Punkte aus drei Spielen, d. Red.) vor Weihnachten Selbstvertrauen gewonnen", erklärt Schuster, "und das Spiel gegen einen der schwersten Gegner ist auch wichtig."

Aufgrund der starken Defensive der Madrilenen wird es aber nicht leicht, ein gutes Resultat zu holen, das weiß auch der Europameister von 1980: "Sie kämpfen um die Meisterschaft und gehören zu den Favoriten auf den Sieg in der Champions League. Es wäre großartig, wenn wir zuerst ein Tor machen würden."

Am Samstag trifft der ehemalige Mittelfeldspieler, der neben Miquel Soler als einziger Profi für alle drei großen Klubs in Spanien kickte, auf Diego Simeone. "Ich hätte gern mit ihm zusammengespielt", gibt Schuster zu, der den Hauptstadtklub ein Jahr vor der Ankunft des Argentiniers verließ.

"Wir hätten uns auf dem Platz wunderbar verstanden", schmachtet Schuster und lobt seinen noch jungen Trainer-Kollegen: "Er hat eine beeindruckende Karriere in einer sehr kurzen Zeit hingelegt. Mit seiner Art passt er perfekt in die Philosophie von Atletico Madrid."

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