Manchester City Guardiola nimmt Pau Torres ins Visier – wird er dieses Mal schwach?

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Kevin de Bruyne und Co.  schenkten Real Madrid am Dienstagabend vier Tore ein. Allerdings kassierten die Sky Blues auch drei Gegentore. Die Verantwortlichen haben die Defensivabteilung offenbar als Schwachstelle ausgemacht.

Laut Transferinsider Fabrizio Romano ist der Premier-League-Tabellenführer an einer Verpflichtung von Pau Torres (25, FC Villarreal) interessiert. Der spanische Nationalverteidiger hat allerdings auch die Aufmerksamkeit von Manchester United und Chelsea geweckt.

Manchester City

Pau Torres lehnte lukrativen Tottenham-Deal ab

Torres stand bereits im vergangenen Sommer auf dem Einkaufszettel eines englischen Top-Klubs: Tottenham Hotspur lockte ihn mit der Aussicht auf eine deutliche Gehaltserhöhung. Doch der 25-Jährige lehnte dankend ab.

"Da ich für meinen Heimatverein spiele, was nur wenige Spieler tun, habe ich beschlossen, dort zu bleiben, wo ich mich wohlfühle", begründete das Eigengewächs seinen Verbleib in der Primera Division.

Mit Villarreal gewann Torres im vergangenen Sommer die Europa League – und löste damit das Ticket für die Königsklasse. "Der Reiz, mit dem Verein aus meiner Stadt in der Champions League zu spielen war größer", erklärte der Nationalverteidiger. "Dies ist erst das vierte Mal, dass Villarreal die Champions League erreicht hat. Das zeigt, wie schwer es ist. Ich habe immer davon geträumt, mit meinem Verein in diesem Wettbewerb anzutreten."

Torres' Entschluss erwies sich aus individueller Sicht als goldrichtig. Mit Villarreal zog er in der Champions League nach sensationellen Siegen gegen Juventus Turin und Bayern München ins Halbfinale ein, wo jetzt der FC Liverpool als Gegner wartet.

Pau Torres zu Manchester City?

Ob Torres nach der Erfahrung, mit seinem Heimatverein in der Königsklasse zu spielen, empfänglicher für einen England-Wechsel als im vergangenen Sommer ist, bleibt abzuwarten. Fakt ist: Sein Vertrag in Villarreal ist noch bis 2024 gültig, per Ausstiegsklausel kann er den Verein für 55 bis 60 Millionen Euro verlassen.