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Manchester City:Nach Rassismus-Vorwürfen: Guardiola verteidigt sich gegen Yaya Toure

  • Fussballeuropa Redaktion Dienstag, 12.06.2018

Den Vorwurf des Rassismus lässt er nicht auf sich sitzen: Cheftrainer Josep Guardiola von Manchester Citys setzt sich gegen Yaya Toure zur Wehr.

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In den vergangenen Monaten hielten sich Yaya Toure und sein Berater Dimitri Seluk zurück mit Angriffen auf Pep Guardiola.

Das hatte zuvor noch anders ausgesehen: Berater Seluk feuerte in der Saison 2016/2017 gleich mehrfach gegen den Katalanen.

Die Folge: Guardiola forderte eine Entschuldigung und verbannte Yaya Toure auf die Tribüne. Der Ivorer hatte ein Einsehen und entschuldigte sich für seinen Berater.

Sportlich spielte Yaya Toure im Frühjahr 2017 daraufhin wieder eine wichtige Rolle in der Premier League.

Doch in der Folgesaison waren die Dienste von Yaya Toure nicht mehr gefragt. Sein Vertrag wurde nicht verlängert, der Mittelfeldakteur nach acht Jahren im Verein verabschiedet.

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Dann folgte der Eklat: Yaya Toure unterstellte Guardiola Rassismus. Guardiola habe sich "grausam" verhalten, sagte Yaya Toure.

"Vielleicht werden wir afrikanische Spieler nicht von allen gleich behandelt", so der 35-Jährige in Richtung des Trainers.

Das lässt Guardiola nicht auf sich sitzen. "Das ist eine Lüge und er weiß es. Wir waren zwei Jahre zusammen und jetzt sagt er sowas", stellte der Ex-Barça-Coach gegenüber TV3 klar.

Yaya Toure arbeitete bereits bei Barça mit Guardiola zusammen, von 2008 bis 2010, ehe der Mittelfeldakteur an Manchester City verkauft wurde.

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